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Stopfleber-Importe: Tierschutz hofft auf Fairfood-Initiative

Nach dem Nein des Ständerats zum Import-Verbot von tierquälerisch erzeugten Produkten hofft der Schweizer Tierschutz auf die Fairfood-Initiative.


Der Ständerat hat sich Ende November 2017 gegen ein Import-Verbot von tierquälerisch erzeugten Produkten wie Stopfleber oder Froschschenkel ausgesprochen, wie das Nationalrat Matthias Aebischer (SP/BE) per Motion gefordert hat.

Für die 300 Tonnen importierter Foie gras würden eine halbe Million Enten/Gänse zwangsgestopft, schreibt Hansuli Huber, Geschäftsführer des Schweizer Tierschutzes, in einem Leserbrief. Die 91,5 Tonnen Import-Froschschenkel würden durch Amputation von 1,5 Mio. Frösche gewonnen, wobei zusätzlich noch 450'000 lebende Tiere zur Froschschenkelgewinnung importiert würden.

Den Entscheidungsträgern sei seit langem bekannt, wie viel Tierquälerei hinter Importprodukten stehen könne, kritisiert Huber. Das Tierschutzgesetz (Art. 14) und das Landwirtschaftsgesetz (Art. 18) erlaubten es dem Bundesrat, für tierschutzkonforme Importe zu sorgen. "Doch um des Geldes willen drückt dieser beim Tierschutz gerne beide Augen zu", schreibt Huber. Mit der Fairfood-Initiative, welche tierschutzkonforme Importe fordere und die im Herbst 2018 zur Abstimmung kommen dürfte, habe es das Volk in der Hand, die Weichen besser zu stellen.

Laut NZZ am Sonntag wollen Tierschützer den Import von tierquälerisch erzeugten Produkten mit einer Volksinitiative verbieten. "Die Alliance Animale Suisse ist nach dem Nein des Ständerats zum Importverbot für Quälprodukte mit Hochdruck daran, eine entsprechende Initiative zu lancieren", sagte Michael Gehrken, Geschäftsführer der Alliance Animale, gegenüber der NZZ am Sonntag.

lid

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