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Statt dem Jagdgesetz: Eine milde parlamentarische Initiative und eine scharfe Motion sind eingereicht

Eine parlamentarische Initiative des Nationalrats sieht eine «pragmatische Regulation» des Wolfes vor, eine Motion hingegen fordert sofortige Massnahmen.


Trotz der Ablehnung der Revision des Jagdgesetzes bestehe weiterhin Handlungsbedarf beim Thema Wildtierschutz und Wolf, heisst es in der parlamentarischen Initiative des Nationalrats, die heute eingereicht worden ist. Die Gegner der abgelehnten Vorlage hätten anerkannt, dass darin auch gute Ansätze gewesen seien.

Regulierung und stärkerer Herdenschutz

Bei der kommenden Überarbeitung sollen folgende Aspekte berücksichtigt werden:

  • Eine pragmatische Regulation von Wölfen mit Stärkung des Herdenschutzes und weiteren Massnahmen für das Zusammenleben von Wolf und Mensch.
  • Wirksamer Schutz von bedrohten Tierarten.
  • Stärkung der Biodiversität, insbesondere im Zusammenhang mit Wildtierkorridoren und Wildschutzgebieten.

Schnelles Handel für den nächsten Alpsommer

Es müsse angesichts der Entwicklung der Wolfspopulation in der Schweiz eine schnelle und pragmatische Lösung gefunden werden, argumentieren hingegen die Unterstützer einer ebenfalls heute auf den Weg gebrachten Motion

Der Abschuss schadenstiftender oder verhaltensauffälliger Grossraubtiere müsse rascher erfolgen können, wozu der Spielraum des bestehenden Jagdgesetzes auszunutzen sei. 

Die Motion verlangt:

  • Ein Herabsetzen des Schwellenwerts zur Regulierung von Wölfen
  • Neue Schwellenwerte für Risse an Equiden und Grossvieh
  • Massnahmen des Bundesrates für Verstärkung und Ausweitung des Herdenschutzes auf Alp-, Heim- und Vorweiden für Equiden und Grossvieh
  • Anpassung der Ausführungsbestimmungen, sodass eine Gewöhnung an oder Gefährdung von Menschen durch den Wolf oder Wolfsrudel zu jedem Zeitpunkt ausgeschlossen werden kann
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