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Stallfliegen: Sie fliegen wieder

Eine Insektenplage beeinträchtigt das Wohlbefinden der Tiere. Ein paar unappetitliche Fakten zu den lästigen Stallbewohnern.


Nach dem Motto «Wehret den Anfängen» ist es ratsam, im zeitigen Frühjahr die Zuwanderung mit technischen Massnahmen zu verhindern. Auch innerhalb der Stallungen soll die Restpopulation aus dem letzten Winter mit geeigneten Mitteln tief gehalten oder eliminiert werden.

Fakten zu den Stubenfliegen

Stubenfliegen ernähren sich von Flüssigfutter. Sie produzieren Verdauungsflüssigkeit und erbrechen diese über ihr Futter. Die Säfte spalten die Nahrung auf, um diese anschliessend mit dem Rüssel aufzusaugen. Wie Schmetterlinge können sie mit den Füssen schmecken. Stubenfliegen koten sehr häufig. Man spekuliert, dass sie praktisch bei jeder Landung Kot absetzen, auch wenn sie gerade auf ihrer nächsten Mahlzeit gelandet sind. Aus diesem Grund verteilen sie sehr effizient Krankheitskeime innerhalb ihres Aktionsradius'. Klassisch in der Schweineproduktion Keime wie E. coli und Salmonellen vom Kotbereich zum Futtertrog. Im Durchschnitt leben Stubenfliegen nur etwa 30 Tage. Weibchen können aber in dieser kurzen Zeit bis zu 500 Eier in Paketen von 75 bis 150 Stück legen. Die Eiablage findet immer in einer feuchten Umgebung statt.

In sieben Tagen «bereit»

Die Fliegen legen ihre Eier am liebsten auf Fäkalien, verrottende Früchte oder verwesende Kadaver ab. Die gesamte Entwicklungszeit von der Eiablage bis zur Fliege dauert unter optimalen Bedingungen nur sieben Tage. Unter 15 Grad Celsius findet eine Immobilisierung statt. Daher erreichen Fliegen ihre maximale Reproduktionsstärke im Sommer.

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