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St. Galler Bauern lehnen Hornkuh-Initiative ab

Der St. Galler Bauernverband lehnt die Hornkuh-Initiative ab. Fragen zur Verfassungsmässigkeit und zur Notwendigkeit eines neuen Anreizsystems führten zum Nein-Entscheid.


Publiziert: 09.11.2018 / 15:55

Der Landwirtschaftsrat des St. Galler Bauernverbands sprach sich an seiner Sitzung vom 7. November 2018 klar gegen die Hornkuh-Initiative aus. Für die Mehrheit sei es unverständlich, dass ein solches Anreizsystem in der Bundesverfassung verankert werden soll, heisst es in einer Mitteilung. Man sei auch kritisch gegenüber einem neuen Direktzahlungsinstrument.

Der Mehrwaufwand für behornte Kühe werde schon heute von vielen Betrieben mittels höherer Produktepreise über den Markt abgegolten. Entsprechend brauche es dazu keine öffentlichen Fördergelder, argumentiert der Landwirtschaftsrat. Dazu komme der Sicherheitsaspekt: Horntiere erhöhten die Verletzungsgefahr für Mensch und Tier. 

Der Landwirtschaftsrat erachtet es zudem als falsch, dass mit einem Anreizsystem in die Freiheit der Bauern eingegriffen werden soll. Das Tierwohl in den Schweizer Ställen sei mit oder ohne Hornkühe auf einem sehr hohen Niveau, heisst es weiter.

lid

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