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Solothurner Jäger wehren sich: Der Feldhase wird im Mittelland nicht mehr bejagt

Die Revierjagd Solothurn weist die «Falschaussagen» von Gegnern der Revision des Jagdgesetzes zurück. Feld- und Schneehasen sowie seltene Vogelarten würden nicht wahllos abgeschossen.


Seit bald zwei Jahrzehnten jage man bei der kantonalen Jägerschaft keine Feldhasen mehr, heisst es in einer Mitteilung der Revierjagd Solothurn. Diese Verpflichtung zur Schonung der seltenen Art habe man sich freiwillig auferlegt, aus Rücksicht auf die sinkenden Feldhasen-Bestände im Kanton Solothurn.

Nie jagdbar gewesen oder schon lange von der Liste gestrichen

«Schneehase und Schneehuhn, die im Kanton nicht heimisch sind, gehörten hier nie zum jagdbaren Wild», heisst es weiter. Im Solothurner Jura habe es bis vor wenigen Jahren noch vereinzelte Birkhähne gegeben, die aber ebenfalls nie jagdbar gewesen seien. Bereits 1999 habe man die Waldschnepfe von der Liste jagdbarer Arten gestrichen. 

Nur noch in den Bergkantonen bei grossen Beständen bejagt

So sind die Regelungen laut der Revierjagd Solothurn auch in den meisten anderen Kantonen des Mittellandes. Feldhase, Waldschnepfe, Birkhahn, Schneehase und Schneehuhn würden «seit Jahrzehnten» nur noch in den Bergkantonen und auch nur bei ausreichend grossen Beständen geschossen.

Somit verbreiten die Gegner des Jagdgesetzes mit Plakaten und «unzähligen reisserischen Inseraten in der regionalen Presse offensichtlich Falschinformationen.»

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