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So möchte die Weinbranche den Schweizer Wein aufwerten

Die vom Bundesrat beschlossenen Corona-Unterstützungs-Massnahmen seien ein Schritt in die richtige Richtung. Es gelte nun, den Schweizer Wein aufzuwerten.


Dass der Bundesrat die Weinbranche in der Corona-Krise mit ausserordentlichen Massnahmen unterstützen will, ist aus Sicht des Branchenverbands Schweizer Reben und Weine (BSRW) und des Schweizerischen Weinbauernverbands (SWBV) klar gerechtfertigt. Schliesslich sei die Weinwirtschaft der am stärksten von der Krise betroffenen landwirtschaftliche Sektor, schreiben die beiden Verbände in einer Medienmitteilung. 

Weinkantone sollen sich engagieren

Der BSRW und der SWBV fordern die Weinkantone zu klarem Engagement auf. Der Begünstigtenkreis für die bundesrätliche Finanzhilfe sei auszudehnen. Die beschlossenen Massnahmen seien eine Teillösung, die das Überleben der Branche sichern und die Lagerbestände abbauen würden. 

Mit drei Hauptrichtungen wolle sich die Branche auf die Aufwertung des Schweizer Weins konzentrieren:

1. Die vollen Keller

Hier biete die finanziell unterstützte Deklassierung teilweise Abhilfe und ermögliche es dem Schweizer Wein, sich auf dem von ausländischer Ware dominierten Tafelweinmarkt zu positionieren. Das könnte aus Sicht der beiden Verbände neue Möglichkeiten eröffnen zur Aufwertung anderer Schweizer Produkte wie etwa Fondue-Mischungen.

2. Förderung der Schweizer Weine

Es brauche mehr Fördermittel. Man müsse sie einsetzten um jene Weine aufzuwerten, die im internationalen Vergleich an Wettbewerben ebenso viele oder proportional gesehen sogar noch mehr Auszeichnungen erhalten, als jene aus grossen Weinnationen. BSRW und SWBV erwarten verschiedene «ehrgeizige Förderprojekte» wie etwa den Swiss Wine Summer.

3. Einführung einer Klimareserve

Damit soll es möglich sein, die Ernten von einem Jahr zum nächsten besser auszugleichen und effizienter auf die Nachfrage reagieren zu können. Die Position der Schweizer Weine am Markt werde gestärkt.

Verschiedene Vorschläge unterbreitet

Mit der Deklassierungs-Massnahme könne man Lagerkapazitäten freigeben, wonach wegen der Verkaufsverzögerung um 3 bis 4 Monate und der diesjährigen Ernte ein unmittelbares Bedürfnis bestehe. 

Nun erwartet die Weinbranche aber seitens der Bevölkerung, der Grossverteiler, der Gastronomie sowie des Handels auch ein Engagement zugunsten des Schweizer Weins.

Man diskutiere langfristige Lösungen und habe dem Bundesrat Anfang April  verschiedene dahingehende Unterstützungsvorschläge vorgelegt. Noch hat der Bundesrat nicht darauf geantwortet, so die Verbände. 

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