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SMP legt grünen Teppich nicht gratis aus

Die Schweizer Milchproduzenten wollen einen Standard für nachhaltige Schweizer Milch. Der «grüne Teppich», wie der gemeinsamen Standard branchenintern genannt wird, soll erst dann ausgelegt werden, wenn die Preiszuschläge bekannt sind.


Publiziert: 27.08.2018 / 17:57

Vergangene Woche hat der Vorstand der Branchenorganisation Milch nicht nur über die Entwicklung des A-Milch-Richtpreises diskutiert, sondern auch über den Standard für nachhaltige Schweizer Milch. Das Projekt, das im Wesentlichen von der Organisation der Schweizer Milchproduzenten (SMP) geprägt wird, soll dereinst dafür sorgen, dass sich Schweizer Milch und Milchprodukte besser gegenüber ausländischen Produkten positionieren können. 

Höhere Standards gegen Importdruck 

Mit dem Projekt soll dem Importdruck begegnet werden können. Ausserdem soll auch auf den ausländischen Absatzmärkte die Positionierung von Schweizer Milchprodukten sichergestellt werden. Das hier ein gemeinsames, über sämtliche Teilbranchen im Milchland Schweiz hinweg wirkendes Interesse vorhanden ist, ist auch den Händlern und den Käsern klar. Sie haben vergangene Woche auch dafür gestimmt, den grünen Teppich zu beschreiten.

Mehrwerte müssen Entschädigt werden

Allerdings sind die Akteure noch nicht ganz handelseinig. Denn vom Grundsatzentscheid alleine können Schweizer Milchproduzenten nicht ihre Produktion anpassen. Der SMP-Vorstand fordert deshalb in einer Mitteilung vom Montag, dass der Mehraufwand auch abgegolten werden muss. «Eine abschliessende Beurteilung ist für den SMP-Vorstand erst möglich, wenn auch die Höhe des Nachhaltigkeitszuschlags als Preis für die Mehrwerte bis Mitte September 2018 bekannt ist», schreiben die SMP.

Entscheid ist nicht aufschiebbar

Mit anderen Worten: Die SMP rollen den übrigen Marktakteuren den grünen Teppich erst dann aus, wenn auch der Preiszuschlag akzeptabel ist. «Mehrwerte entstehen primär auf dem Bauernhof», heisst es in der Meldung weiter. Und diese Mehrwerte hätten auch einen Mehraufwand zur Folge. «Der Entscheid kann auch nicht aufgeschoben werden, denn die Milchproduzenten müssen bald wissen, bei welchen Programmen sie sich für 2019 allenfalls zusätzlich anmelden müssen.»

hja

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