Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

SMP: AP 22+ straft Rindviehhaltung ab

Der Vorstand der Schweizer Milchproduzenten (SMP) verlangt in der bevorstehenden Beratung zur AP22+ klare Korrekturen und unterstützt damit die Haltung des Schweizer Bauernverbandes (SBV).


Das Planungsziel der AP22+ auf eine bewusste Reduktion des Selbstversorgungsgrades auf 52% auszurichten, sei falsch, heisst es in einer Medienmitteilung der SMP. Die Vorlage sei widersprüchlich und trage in keiner Art und Weise zur administrativen Vereinfachung bei. Unverständlich sei zudem, dass die standortgerechte Rindviehhaltung in der Schweiz, welche zu über 90% einheimisches Futter einsetzt, weiter abgestraft werden solle.

Anstrengungen sollen honoriert werden

Positiv für die Milchproduktion und die Milchwirtschaft in der AP22+ sei hingegen der Wille zur verbesserten Verankerung der Milchzulagen und der grundsätzliche Ausbau der Produktionssystembeiträge, schreibt der Verband. Vieles werde allerdings erst auf Verordnungsebene bestimmt. Die Milchproduzenten würden mit der AP 22+ substanzielle Verbesserungen erwarten, damit die gemachten Anstrengungen im Bereich Nachhaltigkeit auch entsprechend honoriert würden, heisst es weiter.

Die Forderungen in Kürze

  • Mehr Beiträge, die an die Arbeit gekoppelt sind
  • Die Milchzulagen in der heutigen Höhe belassen
  • Eine obligatorische und soziale Absicherung für alle Familienarbeitskräfte 
  • Obergrenze bei den Direktzahlungen
  • Eigeninitiativen belohnen und ÖLN nicht verschärfen
  • Keine Mittelkürzungen
  • Eine glaubwürdige und praxisgerechte Bilanzierung der Nährstoffe
  • Eine neue AP jeweils nur alle 8 Jahre (anstelle von 4)

Mehr Informationen dazu in der Medienmitteilung der SMP.

War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Ständerat entscheidet über delikaten Zeitplan für die Agrarpolitik 2022+
18.05.2020
Die Wirtschaftskommission des Ständerats berät nächste Woche über die Termine für die kommenden agrarpolitischen Schwerpunkte. Dazu gehören neben der AP 22+ auch die Pflanzenschutz-Initiativen und der Absenkpfad.
Artikel lesen
Vor lauter Corona-Krise geht zuweilen fast vergessen, dass eine entscheidende agrarpolitische Weichenstellung bevorsteht. Die Agrarpolitik 2022+ (AP 22+) kommt nächste Woche in die parlamentarische Mühle. Als Erstrat nimmt sich die kleine Kammer des Pakets an. Was will das neue «Stöckli»? Die Wirtschafts- und Abgabenkommission des Ständerats (WAK-S) wird am Dienstag zunächst nicht inhaltlich, ...
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!
Folgen Sie uns