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SMP: A-Richtpreis, Freihandel, Tierwohl – Im Herbst gibt es viel zu tun

Für den kommenden Herbst plant der Verband Schweizer Milchproduzenten SMP unter Anderem, den A-Richtpreis konsequent umzusetzen, die Bezeichnung "Milch" zu schützen und sich mit den Freihandelsabkommen auseinanderzusetzen.


Publiziert: 29.08.2019 / 12:11

Der Herbst bleibe für die Milch heiss, titelt der Verband Schweizer Milchproduzenten SMP seine Mitteilung. In den kommenden Monaten gelte es wichtige Geschäfte zu behandeln.

1. A-Richtpreis konsequent umsetzen

Nachdem die Branchenorganisation Milch (BOM) beschlossen habe, den A-Richtpreis per 1. September 2019 um drei Rappen zu erhöhen, erwartet der SMP sowohl einen höheren Produzenten- als auch Ladenpreis. Man werde die Entwicklung der Milch- und Konsumentenpreise sowie der Margen beobachten.

2. Die Bezeichnung "Milch" schützen

Aus Sicht der SMP sollten Konsumenten vor Täuschungen geschützt werden, indem die missbräuchliche Verwendung der Begriffe Milch, Käse, Jogurt usw. verhindert wird. Insbesondere verlange man die Beibehaltung der Vorgaben für sogenannte „Käseerzeugnisse“. Damit soll gewährleistet werden, dass Fondue weiter aus Käse hergestellt werden muss. 

3. Muttergebundene Kälberaufzucht ermöglichen

Der SMP stimmt dem Vorschlag zu, dass die muttergebundene Kälberaufzucht rechtlich ermöglicht werden soll. Dazu müssten aber die Qualitätskriterien der Verarbeitung strikt erfüllt bleiben. Bei entsprechender Nachfrage könne sich daraus eine Nische entwickeln und man könne damit das Tierwohl fördern.

4. Freihandel mit Indonesien gestalten

Zum Freihandelsabkommen mit Indonesien haben die Schweizer Milchproduzenten klare Vorstellungen. Es sollen ein verbesserter Marktzugang für Milch und die Anerkennung der Ursprungsbezeichnungen gesichert werden. Ausserdem sei der Grenzschutz zu erhalten und es stehe der Marktzugang für die Partnerländer in der Schweiz im Vordergrund.

Insgesamt sei das nun abgeschlossene Freihandelsabkommen mit Indonesien gut. 

4. Freihandel mit Mercosur beobachten

Beim Abkommen zum Freihandel mit den Mercosur-Staaten sieht der SMP diverse noch offene wichtige politische Fragen. So etwa zu den ungleichen Umweltanforderungen in der Landwirtschaft zwischen der Schweiz und Brasilien, insbesondere auch bei den Importen und punkto Glaubwürdigkeit.

In den kommenden Monaten werde diese Thematik "mit höchster Aufmerksamkeit" verfolgt.

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