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Sinnvolle Beschäftigung in der Corona-Krise: Abfall einsammeln

Die beiden Familien Schmid und Heer aus dem Kanton Solothurn haben die freie Zeit in der Cororna-Krise dafür genutzt, um einen 4,6 Kilometer langen Strassenabschnitt von Littering zu befreien.


Die Coronazeit  ist und bleibt für viele Eltern eine Herausforderung. Nebst den Arbeitsaufträgen durch die Schule, gilt es, die Kinder über den Rest des Tages sinnvoll zu beschäftigen. Dass dies in ländlichen Gegenden und besonders auf Bauernhöfen bedeutend einfacher ist, als in den Städten oder in Blockwohnungen, liegt auf der Hand. Die Natur lädt förmlich ein, Entdeckungen zu machen und Theoretisches praktisch umzusetzen und zu erklären.

Littering ist leider Alltag 

Die Strasse von Herbetswil über die Schmiedenmatt nach Farnern ist ein beliebter Weg für die Fahrt ins Blaue mit dem Auto oder dem Motorrad, eine sportliche Aktivität mit dem Velo oder auch Wanderer mit oder ohne Hund trifft man immer wieder an.  Dass viele dieser Passanten ihren Kehricht in den Wald werfen, stellen die Familien Schmid und Heer, die auf der Hinteren Schmiedenmatt wohnen, täglich fest.

Überrascht ob der Fundstücke 

So haben sich Margrit und Emil Heer mit Ronny und Nils Schmid die Aufgabe gesetzt, den Strassenabschnitt von der Thalstrasse bis auf die Schmiedenmatt, das sind 4.6 km, vom Littering zu säubern. Es ist kaum zu glauben, was sie alles zusammengelesen und anschliessend korrekt entsorgt haben: Glasflaschen, Aludosen, Spraydosen, Flüssigwaschmittelbehälter, Teile vom Motorradhelm, Zigarettenpäckli und Filter, Verpackungsmaterial aus Styropor, Farbkessel mit Malerutensilien oder Farbe, ein Goal, beschichtete Bretter, Pneus und auch Alteisen. Last but least Robidogsäcke mit Inhalt.

Ein 110 Liter Sack wurde mit Verbrennungsmaterial gefüllt und ein grosser Rest musste in die Spezialentsorgung gebracht werden!

Man kommt ins Grübeln

Es gilt zu überlegen, wie viel Littering neben all unseren Strassen zu finden ist, wenn nur auf 4.6 km eine solche Unmenge zusammengelesen wird.

Dass dies für den Menschen, besonders für Kinder,  aber auch für Tiere gefährlich, schädlich oder sogar tödlich sein kann, dass es ökologisch eine Katastrophe und nicht zu letzt ökonomisch mit viel Kosten verbunden ist, scheint in den Köpfen der Menschen noch nicht angekommen zu sein.

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