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Siloballenlager wegen Wildtieren einzäunen

Mit der Kampagne „Stop Wildtierfütterung“ rufen der Kanton Graubünden und diverse Organisationen dazu auf, Wildtiere nicht zu füttern und mögliche Futterquellen im Siedlungsraum unzugänglich zu machen. Siloballenlager müssen wildtiersicher eingezäunt werden.


Im Kanton Graubünden ist es ab Winter 2017/18 verboten, Schalenwild (Rotwild, Gämsen, Wildschweine) zu füttern. Die kürzlich lancierte, breit abgestützten Kampagne "Stop Wildtierfütterung" will Überzeugungs- und Aufklärungsarbeit leisten. Laut den Initianten schadet die Wildtierfütterung dem Wild. Die Tiere würden aus ihrem natürlich Wintersparmodus gerissen. Das vermeintlich helfende Futter könne zur tödlichen Falle für die Tiere werden, heisst es in einer Mitteilung.

Offene Komposte und defekte Siloballen in Siedlungsnähe seien Anziehungspunkte. Bauern werden angehalten, Siloballenlager wildtiersicher einzuzäunen. Die Verantwortlichen der Kampagne rufen die Bevölkerung auf, Komposthaufen wildtiersicher abzudecken und Abfallsäcke erst am Morgen kurz vor Abholen auf die Strasse zu stellen.

Fünf Faktenblätter für Gartenbesitzer und Gastrobetriebe, für Gemeinden, für Jäger und Jägerinnen, für Forstpersonal, für die Landwirtschaft und für Waldbesitzer geben praktische Tipps, wie Gärten, Grüngutdeponien oder landwirtschaftliche Betriebe wildtiersicher werden.

Weitere Informationen unter stop-wildtierfuetterung.ch

lid

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