Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Bauma: Sturmböen fachen Flammen in Zürcher Weiler an

Der Weiler Unterer Wolfsberg im zürcherischen Bauma ist am Montagmorgen bei einem Grossbrand komplett zerstört worden. Sturmböen hatten das Feuer stark angefacht. Sieben Menschen verloren das Obdach, ein Dutzend Tiere starben.


Previous Next

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte von Schutz&Rettung Zürich brannte zwar erst eine Scheune lichterloh, wie die Kantonspolizei mitteilte. Wegen des Windes standen aber innert kurzer Zeit - bis auf einen kleinen Stall - sämtliche fünf Gebäude des Weilers in Flammen. Bei drei Gebäuden handelte es sich um Wohnhäuser mit angebauten Ställen.

Einsatz war sehr gefährlich

Weil das Wasser in den Löschfahrzeugen nicht ausreichte, musste die Feuerwehr über mehrere Kilometer Wasserleitungen legen, um den Grossbrand zu bekämpfen. Zudem kämpften die Feuerwehrleute gegen herumfliegende Dachziegel und starken Funkenflug, wie Polizeisprecher Ralph Hirt gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA erklärte. Der Einsatz sei gefährlich gewesen.

Starker Wind verbreitet das Feuer

Aufgrund des starken Windes konnte selbst das Aufgebot mehrerer Feuerwehren das Niederbrennen des Weilers nicht verhindern. Durch Funkenflug entzündeten sich zudem im nahegelegenen Wald weitere Feuer, die gelöscht werden mussten.

Menschen und Rinder evakuiert

Die Bewohner konnten alle rechtzeitig evakuiert werden. Wie viele der sieben Bewohner zum Brandzeitpunkt zu Hause waren, ist nicht bekannt. Klar ist, dass drei Personen Anzeichen auf eine Rauchgasvergiftung zeigten. Sie wurden vor Ort medizinisch betreut und konnten anschliessend entlassen werden.

Nicht alle Tiere überlebten

Dank dem sofortigen Eingreifen von Anwohnern und den ersten Einsatzkräften von Polizei und Feuerwehr konnte der Grossteil des Viehs, hauptsächlich Rinder, gerettet werden. Zwei Kälber erlitten Brandverletzungen und wurden ins Tierspital gefahren. Ein Schaf, zwei Ziegen sowie zehn Gänse und Truthühner überlebten nicht.

Im Einsatz standen nebst der Kantonspolizei mehrere Feuerwehren aus Zürich und dem Zürcher Oberland, ein Regahelikopter, eine Grosstierambulanz und ein Careteam.

War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Brandgefahren auf dem Bauernhof
02.05.2019
Die Feuerwehr Luzern stellt fest, dass es weniger Heustockbrände, dafür mehr Feuer wegen elektrischen Geräten oder Batterien gibt.
Artikel lesen
Noch immer seien die Brandschäden in der Landwirtschaft überdurchschnittlich hoch, im Verhältnis zu den Versicherungswerten. Die Tendenz sei aber sinkend, sagt der Luzerner Feuerwehrinspektor Vinzenz Graf im Interview und gibt Tipps zur Brandprävention. Und Landwirt Thomas Kilchenmann aus Langnau bei Reiden LU erzählt von seinen Erfahrungen als langjähriger Feuerwehrkommandant und Berater bei ...
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!
Folgen Sie uns