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Scienceindustries kritisiert die Kommunikation zu den Zahlen zum Pflanzenschutzmittel-Verkauf

Man lege die Betonung zu stark darauf, dass weniger Pflanzenschutzmittel verkauft werden. Das sei nicht zwangsläufig besser, schreibt Scienceindustries und warnt vor Resistenzen und steigenden Preisen.


Die kürzlich publizierte neue Verkaufsstatistik des Bundes zu Pflanzenschutzmitteln zeigt, dass die verkauften Mengen 2019 erneut rückläufig waren. Allerdings stieg das Verkaufsvolumen von Paraffinöl, das auch für Bio-Betriebe als Insektizid zugelassen ist, um 40 Prozent. Ausserdem wurden 32 Pflanzenschutzmittel überprüft. Die Entwicklungen auf dem Pflanzenschutzmittel-Markt bereiten dem Schweizer Wirtschaftsverband Chemie Pharma Life Science (Scienceindustries) Sorgen.

Gefährliches «Weniger»

Die Kommunikation des Bundesamts für Landwirtschaft fokussiere sich auf das «Weniger», obwohl das nicht zwingend gut sei, kritisiert Scienceindustries. Dass immer mehr ältere Produkte verboten werden und wegen schwieriger werdenden Zulassungsverfahren kaum neue auf den Markt kommen, sei tatsächlich eher gefährlich als gut. Damit steige das Risiko für Resistenzen und es werde der Anbau «regionaler, gesunder und erschwinglicher Nahrungsmittel in der Schweiz gefährdet». 

Neue Mittel wären besser

Angesichts der Tatsache, dass neue Pflanzenschutzmittel wirksamer und umweltverträglicher seien als ältere, bezeichnet Scienceindustries die Situation als unbefriedigend. Zumal viele neue Produkte im Ausland bereits zugelassen seien. 

Risikoreduktion durch Innovation

Der richtige Weg, um Risiken im Zusammenhang mit dem Pflanzenschutz nachhaltig zu reduzieren, ist für den Wirtschaftsverband die Innovation in der forschenden Industrie. Es brauche wissenschaftsbasierte Registrierungssysteme und eine kritische Prüfung von Aussagen wie jener, dass es ohne Pflanzenschutzmittel gehe. Letztere müsse man nach Evidenz, Alternativen und Preis hinterfragen.  

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