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Schwyzer Vieh lässt sich von Metallrampen nicht abschrecken

Zaunübergänge für Mountainbiker und Wanderer halten das Vieh scheinbar nicht in jedem Fall vom Ausreissen ab. Im Kanton Schwyz sind kürzlich mehrere Rinder über die Metallroste gestiegen und mussten wieder eingefangen werden.


Die Alpen der Genossame Gelbberg und Rossweid im Kanton Schwyz sind Teil einer Mountainbike Route, die von Rorschach nach Montreux führt. Um den Mountainbikern die Durchfahrt zu erleichtern, montierte der Verein Schwyzer Wanderwege auf der Alpstrasse Zaunübergänge. Sie entschieden sich dabei für Metallrampen, die schon mehrfach erprobt worden seien, schreibt March24 in einem Artikel.

Kein Hindernis für Rinder

Diese Zaunübergänge sollen verhindern, dass das Vieh entlaufen kann, die Mountainbiker aber problemlos passieren können. Laut March24 hielt dies jedoch die Rinder und Maissen der Alp Gelbberg nicht davon ab, von der Weide zu verschwinden. Das werde vor allem dann zum Problem, wenn die Rinder in den Wald laufen, wo sie kaum mehr eingefangen werden können, schreibt March24.

Aus diesem Grund musste an den Übergängen eine weitere Sicherung angebracht werden, schreibt March24 in einem Artikel. Die Übergänge wurden also mit einem Band und einer Infotafel ergänzt, doch das sei laut dem Präsidenten der Genossame Gelbberg und Rossweid, Armin Bruhin-Weber, keine ideale Lösung. Er wolle nun die Bänder mit fest installierten Kippstangen ersetzen.

Keine weiteren Vorfälle

Auf Anfrage informierten die Schweizer Wanderwege, dass Ihnen keine ähnlichen Vorfälle mit Zaunübergängen bekannt seien. Sie betonen aber auch, dass Ihnen diese Fälle von den Grundbesitzern oder Viehhaltern möglicherweise gar nie gemeldet würden.

Merkblatt in Umsetzung

Laut SchweizMobil werde momentan in Zusammenarbeit mit den Schweizer Wanderwegen, dem Bundesamt für Strassen Astra und der Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft BUL ein Merkblatt zum Thema «Zaundurchgänge für Wandernde und Mountainbikende» erarbeitet.

Laut dem Projektleiter Bruno Hirschi sollen unter anderem die Grundlagen, Rahmenbedingungen, Anforderungen sowie die unterschiedlichen Systeme vorgestellt und kommentiert werden. Die Veröffentlichung ist in etwa auf das Jahresende geplant.

Metallrampen mit Kippstangen ergänzen

Vielerorts wurden bereits Kippstangen, Flow-Gates und Pendeltore auf Mountainbike-Routen, die auf Wanderwegen verlaufen installiert und gelten bei Herden mit Grosstieren grundsätzlich als verlässlich und praktisch, so die Schweizer Wanderwege. Sowohl die Schweizer Wanderwege als auch SchweizMobil erwähnen, dass die Metallrampen oft in Verbindung mit Kippstangen verwendet werden. So können die Mountainbiker und Wanderer einfach passieren und die Kühe nicht entlaufen.

Zaundurchgänge

In einem Merkblatt stellt das Tiefbauamt Graubünden die gängigsten Zaundurchgänge vor. In erster Linie sei wichtig, dass die Durchgänge gut sichtbar gekennzeichnet werden. Dafür eigne sich ein auffälliger Warnwimpel.

Zusätzlich sollte das Öffnen des Zaundurchgangs einfach und vor Stromschlägen gesichert möglich sein. So sei auch die Wahrscheinlichkeit grösser, dass der Durchgang wieder geschlossen würde. Noch einfacher seien Zaundurchgänge, die direkt mit dem Bike durchfahren werden können und selbständig wieder schliessen.

Das sind die vorgestellten Zaundurchgänge:

  1. Das automatische Flow-Gate
  2. Die horizontale Kippstange aus Kunststoff
  3. Die Elektrobarriere mit Kunststoffstangen
  4. Die Rampe aus Metall
  5. Der Draht mit Torgriffisolator

 Bis auf den Draht ist bei allen Durchgängen die Durchfahrt ohne Abstieg möglich. Preislich liegen die Lösungen aber zum Teil weit auseinander.

Mehr zu den einzelnen Zaundurchgängen finden Sie hier

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