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Schwingende Bauern: Bruno Gisler (Folge 4)

Die Nähmaschinenherstellerin Bernina, die Schwingerzeitung «Schlussgang» und die BauernZeitung porträtieren in der gemeinsamen Video-Serie «Zwilch & Milch» schwingende Landwirte. Folge 4 mit dem Milchbauer und Direktvermarkter Bruno Gisler, der jüngst seine Schwingerhose an den Nagel hängte.


Publiziert: 07.09.2018 / 06:07

Etwas exotisch muten sie an, die braunen Kühe auf Bruno Gislers Weide im Kanton Bern am Jura Südfuss. Das kommt daher, dass Gislers lange Zeit nur Pächter waren; zuerst im Luzernischen dann im Zürcher Oberland. Erst vor 13 Jahren fanden sie in Rumisberg BE einen Hof, den sie kaufen konnten. 

Milchbauer aus Überzeugung

Es ist kurz vor Mittag. Bruno Gisler, die Ruhe selber, schreitet seiner Kuhherde Richtung Stall voran. Keine Hast, er nimmt sich Zeit und wartet auch mal, bis es einer seiner Ladies passt weiterzugehen. Den Abschluss mit Schaufel macht Vater Oswald Gisler, der auch noch auf dem Betrieb mitarbeitet. Der Stall für die 27 Kühe ist ein Anbindestall. Mit ruhigen Handbewegungen binden Vater und Sohn die Kühe am Halsband an und die Schwänze hoch. Vater Gisler nimmt den Kühen die Glocken ab. Schön klang es beim Einzug in den Stall, schon fast wie arrangiert. «Kühe gefallen mir. Ich wollte von Anfang an Kühe und Milch produzieren. Das habe ich gelernt», erzählt Bruno Gisler mit Nachdruck.

Noch etwas wirkt exotisch auf Gislers Hof. Eine Herde neugieriger und schnatternder, weisser Federviecher. Truten. Zweimal im Jahr stallt Bruno Gisler 100 Tiere ein. «Wir räumten für die Truten einfach mal den Maschinenschopf aus, bauten etwas um und probierten es aus.» Das war vor vier Jahren. Heute sind die Truten zu einem Betriebszweig geworden. Das Fleisch der Truten wird als Mischpaket zu 26 Franken das Kilo angeboten, als ganzer Truthahn, meist zu Thanksgiving (US-amerikanisches Erntedankfest) und Weihnachten oder sogar als Trockenwurst.

Etwas probieren

2014 übernahmen Bruno und seine Partnerin Evelin Gisler den Hof von Brunos Eltern. Dieser ist vielseitig aufgestellt. Denn so gern der Landwirt seine Kühe hat, Milchwirtschaft allein sei nicht mehr lukrativ. «Man muss etwas probieren. Wir wollten auf dem Betrieb die Wertschöpfung erhöhen, damit meine Frau und ich nicht auswärts arbeiten müssen», erklärt Gisler die Hofstrategie. Das Betriebsleiterpaar setzt auf die Direktvermarktung. Das Hauptprodukt ist Fleisch von verschiedenen Tieren. «Diesen Sommer hatten wir sogar das erste Mal Freilandschweine.»  

Das ganze Porträt über Bruno Gisler lesen Sie in der BauernZeitung vom 7. September 2018. 

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