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Schwieriges Maisjahr in der EU

Viele europäische Länder hatten in diesem Jahr mit schwierigen Anbaubedingungen beim Mais zu kämpfen.


Der agrarmeteorologische Prognosedienst der EU-Kommission rechne mit 150 Tonnen pro Hektaren weniger Mais als noch im Juni, schreibt das Deutsche Maiskomitee (DMK) in einer Mitteilung. Auch Frankreich und Polen korrigierten ihre Ertragseinschätzungen nach unten. In Deutschland seien die Aussaatbedingungen zu trocken gewesen. Die Bestände entwickelten sich bei Wassermangel uneinheitlich. Der Erntebeginn wird jedoch im normalen Zeitfenster erwartet.

Zugvögel profitieren vom Mais

Jedes Jahr, bevor die in Nordeuropa brütenden Vögel in großen Gruppen zum Überwintern nach Südfrankreich oder Spanien ziehen, sammeln sie sich zu Zehntausenden an Rastplätzen, wo sie sich die letzten Energiereserven vor der anstrengenden Reise anfuttern, wie das DMK schreibt.

Die Zugvögel brauchen für diese Rast feuchte Wiesenflächen, um vor Raubtieren geschützt schlafen zu können und darum herum viele abgeerntete Felder. Am liebsten seien ihnen Maisfelder, wo sie die besonders energiereichen Körner und Pflanzenreste finden, berichtet das DMK.

Landwirte lassen ihre Maisfelder zur "Nachernte" durch die Vögel brach liegen und erhalten dafür die Erlaubnis, die Vögel von den bereits frisch ausgesäten Feldern zu verjagen oder mit extra ausgelegten Maiskörnern abzulenken.

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