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Schweinefleischexporte 2019 auf Rekordniveau

Ungeachtet der von China und Mexiko erhobenen Strafzölle haben die US-Schweinefleischexporteure 2019 ein Rekordergebnis eingefahren.


Nach Angaben der amerikanischen Exportorganisation für Fleisch (USMEF) belief sich die gesamte Ausfuhrmenge einschließlich Verarbeitungsware auf 2,67 Mio t; das waren rund 235 000 t oder 9,6 % mehr als 2018. Zur Jahresmitte war noch ein Rückgang von 2,1 % verzeichnet worden, doch brachten die vergangenen Monaten einen deutlichen Aufschwung. Entsprechend legten auch die US-Exporterlöse für Schweinefleisch zu. Diese lagen 2019 mit 6,95 Mrd $ (6,35 Mrd Euro) nicht nur um 8,8 % über dem Vorjahresniveau, sondern so hoch wie nie zuvor.

USA erwartet weitere Exporterfolge

Möglich machte den Ausfuhranstieg vor allem das lebhafte China-Geschäft. Trotz Strafzöllen wurden 2019 in die Volksrepublik einschließlich Hongkong 665 700 t US-Schweinefleisch und Nebenprodukte verschifft; das waren 313 900 t oder 89,2 % mehr als im Vorjahr. Dabei erhöhten sich die Ausfuhren von frischem und gefrorenem Schweinefleisch in die Volksrepublik relativ besonders kräftig, nämlich um 257,6 % auf 378 000 t. USMEF-Präsident Dan Halstrom erwartet mit Blick auf die Volksrepublik weitere Exporterfolge, „insbesondere wenn sich die Handelsbeziehungen zwischen den USA und China weiterhin in eine positive Richtung entwickeln“. Die Coronavirus-Situation sei sicherlich besorgniserregend und störend, aber sie mindere nicht die Begeisterung für das Potential, das dieser Markt für US-Rotfleisch berge.  

Exporte nach Mexiko und Japan verringerten sich

Beim mengenmäßig wichtigsten Absatzmarkt Mexiko machten sich die zwischenzeitlichen Strafzölle für US-Schweinefleisch hingegen bemerkbar. Die Ausfuhrmenge ins Nachbarland ging inklusive Verarbeitungsware laut USMEF gegenüber 2018 um 8,9 % auf 708 100 t zurück. In Japan verringerte sich der Absatz um 6,2 % auf 370 000 t, und die betreffenden Erlöse gingen um 6,0 % auf 1,52 Mrd $ (1,34 Mrd Euro) zurück. Die Exportorganisation machte dafür Einfuhrzollnachteile gegenüber Wettbewerbern verantwortlich. Diese wurden durch ein Handelsabkommen im Fall des Schweinefleisches ab dem 1. Januar 2020 aber auf das Niveau der Konkurrenten gesenkt. 

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