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Schokoladekonsum in der Schweiz stabilisiert sich

Der Appetit auf Schweizer Schokolade hat 2019 erstmals seit vielen Jahren nicht weiter abgenommen. Der jährliche Pro-Kopf-Konsum blieb mit 10,4 Kilogramm nach Jahren des Rückgangs stabil.


Nach dem deutlichen Minus der Vorjahre habe sich der Schokoladekonsum in der Schweiz im vergangenen Jahr erstmals wieder stabilisiert, teilte der Verband der Schweizer Schokoladeindustrie Chocosuisse am Montag mit. Gestiegen seien zudem auch die Produktionsmenge sowie der Umsatz mit Schokolade im In- und Ausland.

200'000 Tonnen exportiert

Konkret habe die Produktion von Schweizer Schokolade insbesondere dank des starken Wachstums im Exportgeschäft um 3,8 Prozent auf rund 200'000 Tonnen zugenommen. Der Umsatz stieg um 2,2 Prozent auf knapp 1,79 Milliarden Franken.

Der Exportanteil von Schweizer Schokoladeherstellern betrage mittlerweile mit 73,7 Prozent fast drei Viertel der Gesamtproduktion. Im Jahr 2018 betrug dieser Wert laut Chocosuisse noch 72,5 Prozent.

Mehr Umsatz im Export

Der im Exportgeschäft erzielte Absatz legte gemäss dem Branchenverband um 5 Prozent auf rund 147'600 Tonnen zu. Der Umsatz mit exportierter Schokolade stieg um 3 Prozent.

Die EU ist der wichtigste Absatzmarkt

Damit habe der Umsatz mit ins Ausland exportierter Schokolade erstmals die Grenze von einer Milliarde Franken überschritten. Gewachsen sei das Exportgeschäft vor allem in den Nicht-EU-Staaten. Die höchsten Wachstumsraten verzeichneten dabei den Angaben nach Märkte wie Kanada, USA, China, Naher Osten und Singapur. Die EU sei aber weiterhin der wichtigste Absatzmarkt, hiess es weiter.

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