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Schneemassen: Ostschweizer Kantone warnen vor umstürzenden Bäumen

In der Ostschweiz fiel in den letzten Tagen sehr viel Schnee. Die Kantone warnen jetzt vor Spaziergängen im Wald, da die Gefahr von umstürzenden Bäumen und abbrechenden Ästen besteht.


Obwohl der verschneite Winterwunderwald für Spaziergänger verlockend aussehen mag, kann ein Waldspaziergang in der Ostschweiz momentan sehr gefährlich werden. Denn im gesamten Kanton St. Gallen herrscht aufgrund der starken Schneefälle in den letzten Tagen die Gefahrenstufe 4 von 5, schreibt die Staatskanzlei St. Gallen in einer Medienmitteilung. Auch die Lawinengefahr werde im südlichen Kantonsteil mit Stufe 4 von 5 ausgewiesen.

Abbrechende Äste und umstürzende Bäume

Da mit Schnee beladene Äste abbrechen und herunterfallen oder ganze Bäume auf Strassen und Wege stürzen könnten, sei es derzeit gefährlich, sich im Wald, am Waldrand oder unter Bäumen aufzuhalten. Man solle damit warten, bis der Schnee aus den Kronen heruntergefallen ist und eine Entlastung der Bäume stattgefunden hat, so das Kantonsforstamt. Umgestürzte, abgebrochene und hängende Bäume seien zudem lebensgefährlich und dürfen daher laut Staatskanzlei nur von forstlich ausgebildeten Fachpersonen geräumt werden.

Wildtiere kämpfen ums Überleben

Auch für die Wildtiere bedeuten die hohen Schneemengen eine grosse Herausforderung, da es ihnen die Fortbewegung vielfach verunmöglicht. Es sei jetzt wichtig, dass die Säugetiere und Vögel jetzt nicht noch zusätzlich vom Menschen gestört werden. Energiezehrende Fluchtversuche könnten unter diesen Umständen gar tödlich enden, schreibt die Jagdverwaltung Appenzell Innerrhoden in einer Medienmitteilung. Ausserdem würden gestörte Tiere ihren durch die Flucht verursachten Energieverbrauch mit Knospen, Rinde, Blättern und Nadeln zu kompensieren versuchen, wodurch der Wildeinfluss auf die Wälder steigen würde, heisst es weiter. Man solle daher die offiziell markierten Wege und Routen nicht verlassen und Hunde stets an der Leine führen.

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