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Schlauchpilz und Lärchenknicklaus hinterlassen Spuren

Seit Juli 2020 haben ein Schlauchpilz und die Lärchenknicklaus deutlich sichtbare Spuren bei den Schweizer Lärchen hinterlassen: Abgestorbene Nadeln.


Die Europäische Lärche (Larix decidua) findet sich in der Schweiz hauptsächlich in den Alpenkantonen Graubünden, dem Wallis und in den Tessiner Gebirgstälern. Sie wächst hauptsächlich in Höhen von über 1400 m.ü.M. und ist sehr widerstandsfähig. Doch seit Juli 2020 werden der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) immer mehr Lärchen mit braunen und absterbenden Nadeln gemeldet, wie die Forschungsanstalt in einer Mitteilung schreibt.

Schlauchpilz als Ursache

Anfänglich wurde der Pilz Meria laricis, der Erreger der Meria-Lärchenschütte, als Schadursache verdächtigt. Doch zeigte sich nach genaueren Untersuchen, dass es sich um einen anderen Pilz handelte: Sydowia polyspora, ein weltweit vorkommender Schlauchpilz. Betroffene Nadeln zeigen gelblichbraune bis rötlichbraune Flecken oder Bänder und sterben später ganz ab.

Trockenheit hat Spuren hinterlassen

Neben dem starken Auftreten dieses Pilzes wurden die Lärchen in diesem Jahr vielerorts zudem von der Lärchennadelknicklaus (Adelges geniculatus) befallen, durch deren Knicken der Nadeln an der Saugstelle sich die Lärchennadeln ebenfalls zuerst gelb verfärben und dann absterben. Die Forscher vermuten, dass die starke Trockenheit von 2018 die Schweizer Lärchen zudem nachhaltig gestresst hat.

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