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Schlachtviehmarkt: Die Nachfrage sinkt wegen der Corona-Krise

Die Nachfrage auf dem Schlachtviehmarkt sinkt. Dies hat mit dem Coronavirus zu tun, weiss Marktspezialist Hans Rüssli. Hier geht es zum aktuellen Marktbericht.


 

Schweine: Der Preis von 4.60 Franken/kg SG ab Stall ist marktgerecht. Das Angebot ist knapp, die Nachfrage ist gut. Einzig bei den IPS-Schweinen gibt es Rückstaus.  Der IPS-Zuschlag beträgt im März 35 Rp. je kg SG.

Ferkel: Das Jagerangebot ist knapp, der Preis liegt bei Fr. 9.50 je Kilo lebend für 20-Kilo-Jager ab Stall dank sehr guter Nachfrage. Jager hat es viel zu wenig, lange Lieferfristen sind die Regel.  

Bankvieh: Die Muni, Rinder, Ochsen sinken um 10 Rp. auf  Fr. 8.80 für T3 je Kilo Schlachtgewicht. Die Nachfrage sinkt. Wegen Corona werden viele Veranstaltungen abgesagt, die Gastronomie kauft weniger Rindfleisch.  

Verarbeitungsvieh - Schlachtkühe: Auf dem Schlachtkuhmarkt ist die Marktlage gut. Die Nachfrage nach Kühen ist trotz Corona-Krise gut. Die Wochenpreise der Kühe bleiben auf Fr. 8.50 je kg für die Qualität T3 oder Fr. 7.60 Franken für die Qualität A3 je Kilo Schlachtgewicht (SG) franko Schlachthof.

Bankkälber:  Auf dem Bankkälbermarkt ist die Corona-Krise am meisten zu spüren. Ab dem 13. März gilt ein Preis von 13 Franken pro kg SG bei unterschiedlicher Nachfrage, die 13 Franken können jedoch meistens nicht realisiert werden. Proviande bezahlt bis 3. April Beiträge für die Einlagerung von Kalbfleisch. Damit soll der Markt abgeräumt werden. Da viele Versammlungen abgesagt werden, ist die Nachfrage schwach, die Gastronomie bestellt fast nichts mehr.

Tränkekälber: Die Preise für die A-Tränker liegen jetzt bei Fr. 3.50 bis 3.80 je kg lebend ab Hof. AA-Tränker männlich kosten Fr. 8.10 bis 9.40 und 6.80 bis 8.10 (Kuhkalb) ab Hof. Der Preis für T3-Lämmer liegt ab dem 16. März unverändert auf Fr. 12.60 je SG franko Schlachthof. 

 

 

 

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