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Schafzüchter: Ex-Präsident vor dem Comeback

Im Schweizerischen Schafzuchtverband zeichnet sich ein Comeback ab. Für den im November nach Querelen zurückgetretenen Präsidenten Alwin Meichtry kandidiert als Ersatz der Ehrenpräsident und Vorvorgänger Peppino Beffa. Allerdings nur für maximal drei Jahre.


Publiziert: 08.02.2019 / 15:22

Es war eine turbulente Delegiertenversammlung vor knapp einem Jahr in Brig VS. Der umstrittene Alwin Meichtry konnte sich als Präsident des Schweizerischen Schafzuchtverbands (SSZV) zwar mit relativ klarem Mehr halten. Die Nebengeräusche waren aber unüberhörbar. Die Stimmung war teilweise gehässig, ein Sprengkandidat scheiterte und im Nachgang gab es Vorwürfe, dass sogar das Servierpersonal und die Musik mitgestimmt hätten, um Meichtry im Amt zu halten.

Bisher kein Gegenkandidat zu Beffa

Für die heurige GV sind die Aussichten etwas ruhiger. Am kommenden 23. Februar tagen die Delegierten des SSZV in Aigle VD. Für die Nachfolge Meichtrys steht mit Ehrenpräsident Peppino Beffa bis anhin nur ein einziger Kandidat bereit. Meichtry hat im vergangenen November schliesslich das Handtuch geworfen. Der Walliser Schwarznasenzüchter musste "einer zerstörerischen verbandsinternen Dynamik" weichen, wie es im bereits veröffentlichten Jahresbericht heisst.

Sein wahrscheinlicher Nachfolger Beffa war gleichzeitig sein Vorvorgänger. Der Säckelmeister der Gemeinde Schwyz war von 2001 bis 2007 Präsident des SSZV. Sein Vorteil ist, dass er im gespaltenen Vorstand unter Meichtry nicht Mitglied war und die Szene trotzdem bestens kennt. Nun springt er ein, mit zwei Vorbehalten. Erstens kann er maximal drei Jahre amtieren, da er bereits 12 Jahre in Vorstandschargen war und das Maximum gemäss Statuten 15 Jahre beträgt. 

Lieber ruhige Fahrwasser als Selbstzerfleischung

Die zweite Bedingung Beffas ist, dass er nur antritt, wenn ihm keine Konkurrenz erwächst, wie er auf Anfrage erklärt. Bisher habe er nichts gehört von einem allfälligen Gegenkandidaten, sagt er. Wahrscheinlich ist die Gefahr eher gering, dass ein solcher noch auftaucht. Zu gross dürfte das allgemeine Interesse im SSZV sein, wieder ruhigere Fahrwasser anzusteuern nach der Selbstzerfleischung.  Genau dieses ruhigere Fahrwasser wäre auch das Ziel von Beffa, sollte er gewählt werden.

Auch Rolf Rüfenacht, Präsident des Verbands Bernischer Schafzuchtorganisationen und vor Jahresfrist ohne Nomination durch den eigenen Verband in den SSZV-Vorstand gewählt weiss nichts von einer allfälligen Gegenkandidatur. Rüfenacht ist einer der wenigen Bisherigen, die erneut antreten als Vorstandsmitglieder. Neben ihm sind dies Hans-Ueli Baumgartner aus Dintikon AG, der gegenwärtige ad interim-Präsident Bernardo Brunold aus Churwalden GR, Hermann Imhof aus Grafenried BE und Lionel Pasche aus Martherenges VD.

Vorstandskandidaten bekannt

Klar ist unterdessen auch, wer alles neu kandidieren wird für den Vorstand, der gemäss Statuten 12-16 Personen umfassen soll. Dies sind neben Peppino Beffa Mario Rubitschon aus Churwalden GR, Hans Pernet aus Haag SG, Rinaldo Pfammatter aus Brig VS, Christoph Bruhin aus Wangen SZ, Kurt Schärli aus Romoos LU und Karl Scheuber aus Stansstaad NW. Sollten die Herren alle gewählt werden, wäre der Vorstand mit 12 Mitgliedern wieder vollzählig. Noch offen ist, ob die Berner den zweiten ihnen zustehenden Sitz wieder zu besetzen vermögen. Einen Tag vor der Berner Jahresversammlung vom Samstag wusste Rolf Rüfenacht jedenfalls noch von keiner Kandidatur.    

akr

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