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SBV kritisiert Ergänzung des Absenkpfads Pestizide

Der Schweizer Bauernverband begrüsst zwar, dass die finanziellen Mittel für die Landwirtschaft nach der WAK-S nicht gesenkt werden sollen. Der Absenkpfad für Nährstoffe beruhe aber auf einem Berechnungsfehler.


Die WAK-S möchte den Absenkpfad Pestizide mit dem «Massnahmenpaket Trinkwasser» der AP 22+ ergänzen. Aus Sicht des Schweizer Bauernverbands SBV ist dies Problematisch, wie er in einer Mitteilung schreibt. Der darin enthaltene Absenkpfad Nährstoffe beruhe auf einem Grundlagenfehler in der Botschaft zur AP 22+.

Behörden bestätigen den Fehler

In der Botschaft werde der Nährstoffüberschuss mit 113'700 Tonnen angegeben, was nicht der wirklichen Situation entspreche. Den Fehler hätten auch die Behörden bestätigt. 

«Es ist nicht seriös, auf Basis von nachweislich falschen Datengrundlagen Beschlüsse zu fällen und dazu nicht einmal eine Vernehmlassung durchzuführen.», schreibt der SBV.

Gerechtfertigte Mittel für die Landwirtschaft

Hingegen begrüsst man beim Schweizer Bauernverband das Vorhaben der WAK-S, die finanziellen Mittel für die Landwirtschaft nicht zu kürzen. Der SBV ist ebenfalls der Meinung, dass die Höhe der Beiträge angesichts der steigenden Anforderungen absolut gerechtfertigt ist.

IG Agrarstandort Schweiz: Es braucht Input von aussen

Die IG Agrarstandort Schweiz sieht den Ball in Sachen Absenkpfad Pestizide und Nährstoffe bei den Branchen-, Label- und Produzentenorganisation. Sie müssten den Vorschlag der WAK-S im Nationalrat « positiv begleiten und mit Leben füllen.» So könne aus dem abstrakten Ansinnen des Absenkpfads ein Aubruch werden. 

«Parlamentarische Initiative ist ein Schritt zu mehr Eigenverantwortung in der Agrarpolitik. Die Entwicklung eines Absenkpfads lässt der Branche Spielraum von der Politik gesetzte Ziele zu erreichen.», so die IG. 

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