Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

SBV: Doppelinitiative Biodiversität und Landschaft geht zu weit

Der Schweizer Bauernverband SBV hat in einer Medienmitteilung auf die zwei neu eingereichten Initiativen reagiert. Obwohl der SBV die in der Landschafts- und Biodiversitäts-Initiativen angesprochenen Anliegen als wichtig erachte, ginge deren Ausgestaltung aber zu weit.


ProNatura, BirdLife Schweiz, der Schweizer Heimatschutz und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz haben gemeinsam die Doppelinitiative Biodiversität und Landschaft eingereicht (wir berichteten). Dem Schweizer Bauernverband SBV sei der Schutz des Kulturlandes durchaus ein zentrales Anliegen, jedoch bewege und entwickle sich die Landwirtschaft gezwungenermassen ausserhalb der Bauzone, schreibt der SBV in einer Medienmitteilung.

Eine Eingrenzung der Gebäude geht zu weit

Zu dieser Entwicklung gehöre auch das Bauen zeitgemässer Gebäude. Nur so könne tiergerecht und effizient gewirtschaftet werden. Eine Eingrenzung von Zahl und Fläche der Gebäude ginge laut dem SBV zu weit.

Biodiversitätsflächen optimal nutzen

Bauernbetriebe stellen schon jetzt im Schnitt 16 Prozent ihres Kulturlandes als Biodiversitätsfläche zur Verfügung, denn sie seien sich der Bedeutung der Biodiversität bewusst, heisst es. Es sei jedoch wichtiger, das ökologische Potential der bestehenden Flächen optimal zu nutzen als nur die Fläche zu vergrössern.

«Die Hauptfunktion des landwirtschaftlichen Kulturlandes und insbesondere der Fruchtfolgeflächen ist nach wie vor die nachhaltige Produktion von Lebensmitteln», schreibt der SBV zum Schluss der Mitteilung.

Das meint Bio Suisse

Bio Suisse begrüsse die Einreichung der Biodiversitäts-Initiative, heisst es in einer Medienmitteilung. Die eingereichte Initiative kommt laut Bio Suisse zur rechten Zeit, denn sie fordere die Politik dazu auf, aktiv zu werden und die Probleme zu lösen.

Biobetriebe hätten durchschnittlich mehr Biodiversitätsförderflächen und würden deshalb eine Lösung für die bestehenden Defizite darstellen.

War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Für mehr Biodiversität und Landschaftsschutz: Zwei weitere Initiativen eingereicht
08.09.2020
Natur- und Umweltschutzverbände haben heute zwei nationale Volksinitiativen eingereicht: Die Biodiversitäts-Initiative und die Landschafts-Initiative. Sie wollen damit den Verlust an Artenvielfalt, die Zerstörung von Natur, Landschaft und Baukultur und den Bauboom ausserhalb der Bauzonen stoppen.
Artikel lesen
Pro Natura, BirdLife Schweiz, die Stiftung Landschaftsschutz und der Schweizer Heimatschutz haben heute unterstützt von weiteren Organisationen, die Biodiversitäts- und die Landschafts-Initiative mit 108’112 respektive 105’234 beglaubigten Unterschriften in Bern der Bundeskanzlei überreicht. Mehr Schwung für die Politik Zuvor präsentierten Vertreter der Organisationen die wichtigsten Ziele der ...
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!
Folgen Sie uns