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Sauberer Strom vom Dach

Mit Inkrafttreten des revidierten Energiegesetzes per 1. Januar 2018 wird das bis anhin bekannte System der kostendeckenden Einspeisevergütung in ein kostenorientiertes Einspeisevergütungssystem (KEV) mit Direktvermarktung umgewandelt.


Die Fördermittel reichen aber nicht aus, um die Warteliste vollständig abzubauen und alle Anlagen in das Einspeisevergütungssystem aufzunehmen, wie es auf der Website des Bundesamts für Energie heisst. 

Läuft Ende 2022 aus

Die Einspeisevergütung läuft Ende 2022 aus: Ab dann werden keine neuen Anlagen mehr in das Fördersystem aufgenommen. Für grosse Photovoltaikanlagen stehen neu seit dem 1. Januar 2018 auch Einmalvergütungen zur Verfügung. Auch für gewisse Kleinwasserkraftwerke sowie gewisse Biomasse-Kraftwerke gibt es neu Investitionsbeiträge. Von der Einmalvergütung hat auch der Landwirt Meier (Name von der Redaktion geändert) Gebrauch gemacht. 2016 hat er auf seinem Dach eine Photovoltaikanlage installiert. 70 00 Franken hat die Anlage damals gekostet, 30 00 Franken bekam er vom Bund als Einmalvergütung. Auch die damals prophezeite Strompreisentschädigung von elf Rappen pro Kilowattstunde (kWh), offeriert von der BKW Enerige AG, liess ihn Träumen. Aber sein Traum war schnell ausgeträumt. «Heute bekomme ich nur noch vier Rappen/kWh Entschädigung», ärgert sich der Bauer. Dies sei der gleiche Preis, wie wenn der Stromversorger für den «dreckigen» importierten Auslandstrom bezahle. «Unsere Stromversorger haben gar kein Interesse, dass man umweltfreundlichen und ökologischen Strom produziert», hält der Landwirt fest. 

Nur an schönen Tagen

Da er von seinem produzierten Strom so viel wie möglich profitieren will, macht Meier gewisse Arbeiten (die viel Strom benötigen, wie Güllen mit der Verschlauchung), wenn möglich nur noch an schönen Tagen. So muss er seinen produzierten Reststrom nicht billig verkaufen. Meier überlegt sich nun, eine Anlage zu installieren, die seinen nicht benötigten Strom speichert und er diesen dann nach Bedarf anzapfen kann.

Die Investitionen dafür seien aber immer noch sehr hoch, bedauert der Landwirt. So sei das Projekt zwar auf der Liste, aber wegen der Kosten trotzdem noch nicht realisierbar. 

Peter Fankhauser

Dieser Artikel ist aus der Printausgabe der BauernZeitung vom 20. April 2018. Lernen Sie die BauernZeitung jetzt 4 Wochen kostenlos kennen und gewinnen Sie einen Reisegutschein im Wert von 3000 Franken

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