Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Sardische Bevölkerung steht hinter Schafzüchtern

Am vergangenen Wochenende protestierten die Schafzüchter auf Sardinien gegen den tiefen Milchpreis. Eine Schweizer Bäuerin, die nach Sardinien ausgewandert ist berichtet.


Publiziert: 14.02.2019 / 11:20

"Die Schafzüchter haben aufgehört, die Milch abzuliefern und haben an vielen Orten ihre Milch ausgeleert, um ein Zeichen zu setzten.", schreibt Cornelia Balliana-Nägeli, die nach Sardinien ausgewandert ist und dort mit ihrem Mann eine Milchviehbetreib führt.

Strassen blockiert

Die Schäfer protestierten gegen den tiefen Milchpreis von 60 Cent pro Liter. Sie hätten viele Strassen blockiert und sogar den nationale Fussballclub Cagliari anfänglich verhindert, abzufliegen. Die Bitte an die Fussballer lautete, nicht am Sonntag in Mailand in der Seria A Tim zu spielen.

Solidarität bis zur Kuhmilch

Die sardische Bevölkerung steht hinter den Schafzüchtern. Gestern haben viele Läden und auch einzelne Schulen in ganz Sardinen den ganzen Tag geschlossen, um Solidarität mit den "Pastoren" zu zeigen.

Die Solidarität habe jedoch aufgehört, als bekannt wurde, dass auch Milchzisternen mit Kuhmilch blockiert und ausgeleert wurden. Den Bogen überspannt hätten einige Extremisten, als sie einen Lieferwagen mit Produkten der Molkerei Latte Arborea ausräumten und zerstörten. Latte Arborea hat bei diverse Tanklastwagen Milch verloren. Sie wurde unterwegs auf die Strasse geleert. Bei diversen Betrieben konnten sie die Milch nicht abholen, wegen den Blockaden. Heute habe sich die Situation beruhigt, berichtet Nägeli weiter.

asa/Cornelia Balliana-Nägeli

Werbung
Werbung
Verwandte Themen
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Protest: Bauern auf Sardininen schütten Milch auf Strasse
Aus Protest gegen zu niedrige Milchpreise haben Landwirte auf Sardinien am Wochenende literweise Milch auf die Strassen geschüttet.
Artikel lesen
60 Cent pro Liter Milch sei zu wenig, finden die Bauern auf Sardinien. Aus Protest schütteten sie Milch auf die Strasse, wie "euronews.com" berichtet. Maria Barca, eine Sprecherin der Protestbewegung der Milchproduzenten, sagt im Interview gegenüber Euronews: "Die Milch ist auf einen lächerlich niedrigen Preis gefallen - nicht einmal mehr 60 Cent pro Liter. Damit können wir die Kosten der ...
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Umfrage
18.10.2019 - 24.10.2019

Die Bart-Frage

Wie ist der Bart am Schönsten?

Weitere Umfragen
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!