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Sals fordert vollständige Überarbeitung der AP 22+

Die neue Agrarpolitik müsse klarer auf die Lebensmittelproduktion ausgerichtet werden und der Selbstversorgungsgrad dürfe nicht sinken.


Die Schweizerische Vereinigung für einen starken Agrar- und Lebensmittelsektor Sals sieht die «zahlreichen Widersprüche» in der Botschaft zur AP 22+ als Zeichen dafür, dass die Vorlage in einem schwierigen Umfeld erarbeitet worden sei. Zufrieden zeigt man sich in einer Medienmitteilung einzig damit, dass mehrere Punkte zur Aufweichung des Grenzschutzes mittlerweile zurückgezogen wurden.

Erwartungen der Sals in die AP 22+ einbinden

Im Zuge der geforderten Überarbeitung sollen die Erwartungen, die von der Sals in ihrer Vision «Land- und Ernährungswirtschaft 2030» formuliert worden waren, in die AP 22+ eingebunden werden. 

Es sei aus land- und ernährungswirtschaftlicher Sicht zentral, über solide Wertschöpfungsketten zu verfügen, insbesondere, um den Bestimmungen bezüglich Swissness zu entsprechen, schreibt die Sals.

Klare Perspektiven für Landwirte und Unternehmen

Basierend auf der Vision «Land- und Ernährungswirtschaft 2030» fordert man von der AP 22+ folgende Punkte:

  • Der Selbstversorgungsgard darf nicht sinken, sondern müsse mindestens gleich bleiben
  • Geeignete Lösungen zum Schutz der Kulturen, etwa vor Risiken wie den wegen des Klimawandels ungleich verteilten Regenmengen
  • Klare Perspektiven für Landwirtinnen und Landwirte und Unternehmen der land- und Ernährungswirtschaft
  • Zwingende Reduktion des hohen administrativen Aufwands

Eine multifunktionale Landwirtschaft

Nachhaltigkeit und Qualität seien von grosser Bedeutung und die Landwirtschaft stehe für multifunktionale, von der Gesellschaft geforderte Leistungen. Weiter sind aus Sicht der Sals einheimische Wertschöpfungketten wichtig, das habe auch der 2017 vom Volk angenommene Verfassungsartikel zur Ernährungssicherheit unterstrichen. 

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