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Sämtliche Einsprachen gegen den Windpark mit 19 Windrädern abgewiesen

Das Kantonsgericht hat die Einsprachen gegen den geplanten Windpark Montagne de Buttes im Kanton Neuenburg abgewiesen. Die Verantwortlichen betonen den Wert der sauberen Energie, zudem sind viele Kompensationsmassnahmen vorgesehen.


Am Windpark Montagne de Buttes sind drei Gemeinden beteiligt: Das Val-de-Travers, Les Verrières und La Côte-aux-Fées. Das Gebiet umfasst 820 Hektaren in der Landwirtschaftszone (Bergzone II), vorwiegend Weideland, bewaldete Weiden und Wald. Nun sind die Verantwortlichen der Realisation ihres Projektes einen Schritt näher gekommen. Das Neuenburger Kantonsgericht habe alle Einsprachen abgewiesen, heisst es in einer Mittelung der Verrivent SA. Es könnte allerdings noch Berufung eingelegt werden.

Kein Windrad auf bewaldete Weiden

Da im Rahmen der Untersuchungen zur Umweltwirkung des geplanten Windparks rund 100 Hektaren bewaldete Weiden als besonders reich an Biodiversität erkannt wurden, soll auf diesen Flächen keine Anlage gebaut werden. Im Gegenteil werde man die Region aufwerten.

In wegen Fledermausflug oder Vogelzug kritischen Phasen werden die Windräder ausgeschaltet, um Kollisionen zu verhindern. Bei der Planung waren laut Verrivent die wichtigsten Schweizer Umweltorganisationen beteiligt. Zum Projekt gehören auch

  • Unterirdische Stromleitungen in St. Sulpice, um den Uhu zu schützen
  • Ein Streckenabschnitt mit Spezialmasten, die Raubvögel vor Stromschlägen bewahren sollen
  • Die Renaturierung von 40 Hektaren Weideland
  • Die Abstufung von Waldrändern
  • Die Erhaltung von Steinmauern und andere Massnahmen zur Förderung der Biodiversität

Um den Dialog bemüht

Für den Bau, Betrieb und den Rückbau nach 25 Jahren Laufzeit wird gemäss Mitteilung eine Beobachtungsgruppe eingesetzt. Diese ist von staatlicher Stelle geleitet und soll den Dialog mit allen Beteiligen fördern. Laut den Projektverantwortlichen stehen die Betroffenen dem Windpark generell positiv gegenüber. 

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