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SAB: Politik soll die Entwicklung von Smart Villages im Alpenraum unterstützen

Am 10. November 2020 trafen sich über 150 Vertreterinnen und Vertreter aus ganz Europa an einer virtuellen Konferenz zum Thema Smart Villages. Die Teilnehmenden diskutierten dabei über die Erfahrungen aus laufenden Smart-Village-Prozessen und formulierten gemeinsam Empfehlungen an die Politik.


In Berggebieten eröffne die Digitalisierung neue Chancen und müsse dazu genutzt werden, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, schreibt die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) in einer Medienmitteilung. Smart Villages versuchen genau das, indem sie alle wichtigen Akteure eines Dorfes miteinbeziehen und gemeinsam neue Lösungsansätze erarbeiten. Seit 2018 werde der Smart-Village-Ansatz in neun Pilotregionen in der Praxis getestet, so der SAB.

Dort wurden rund ein Dutzend Smart-Village-Projekte initiiert. Die Projekte reichen vom dörflichen Coworking-Space, über eine Mitfahr-App und einem digitalen Dorfplatz bis zur Installation von öffentlichen WLAN-Sendern mit kombiniertem Marketing von regionalen Produkten und der kompletten Digitalisierung von Gemeindeprozessen. Dabei arbeiten die Bürgerinnen und Bürger mit Gemeindebehörden, KMUs und Hochschulen zusammen. Der Smart-Village-Ansatz habe sich in der Praxis bewährt und reduziere die Krisenanfälligkeit von Bergdörfern, was sich gerade in der derzeitigen Situation zeige, schreibt der SAB.

Empfehlungen an die Politik

An der Konferenz wurde vor allem darüber diskutiert, wie die Politik Gemeinden und Regionen auf dem Weg zu Smart Villages unterstützen könnte. Dazu formulierten die Teilnehmenden folgende Empfehlungen:

  • Die Nutzung der Chancen der Digitalisierung für die Berggebiete und ländlichen Räume muss eine politische Priorität sein.
  • Bestehende finanzielle Unterstützungsmassnahmen müssen so ausgestaltet werden, dass sie integrative Ansätze wie Smart villages unterstützen können.
  • Die Politik muss Raum für innovative Ansätze und Experimente lassen, so dass resultatoffene, bedürfnisorientierte Prozesse ermöglicht werden.
  • Leistungsfähige digitale Infrastrukturen – sei es mit Glasfaser oder Mobilfunk - sind eine unerlässliche Voraussetzung für Smart Villages.

Unterstützungmöglichkeit für Schweizer Bergregionen erarbeitet

Die Länder des Alpenbogens von Frankreich bis Slowenien wollen im Rahmen der makroregionalen Strategie für den Alpenraum EUSALP möglichst viele Bergdörfer in Smart Villages weiterentwickeln, so der SAB. Die SAB und das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO haben nun bereits eine Unterstützungsmöglichkeit vorgestellt, die diesen Empfehlungen entspreche, heisst es. Interessierte Berggemeinden können sich bei der SAB melden und fachliche sowie finanzielle Unterstützung in Anspruch nehmen. Finanziert werden die Massnahmen über die Neue Regionalpolitik des Bundes, schreibt der SAB.

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