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Rückblick auf den Obst- und Beerenbau 2019

Die Obst- und Beerensaison 2019 verlief insgesamt positiv, so der Schweizer Obstverband (SOV). Trotz wechselnden Wetterbedingungen konnten die gewünschten Mengen erreicht werden. Mehr Sorge bereitete dem SOV die zunehmenden Schäden durch die Marmorierten Baumwanze.


Beeren

Die Beerenernte fiel mit rund 10'209 Tonnen gut aus. Wöchentliche Mengenschwankungen aufgrund des wechselhaften Wetters forderten den Markt aber heraus. Zudem verschärfte sich der Wettbewerb zwischen den Beeren: Die zollfrei importierten Heidelbeeren konkurrenzierten in den Ladenregalen direkt mit den Schweizer Brombeeren. Nicht alle Beeren konnten an die Konsumenten gelangen und mussten teilweise der Industrie zugeführt werden.

Kirschen

Die Hitzewelle Ende Juni verzögerte die Reifung. Als Sofortmassnahme mussten insgesamt drei Importkontingente freigegeben werden. Normalität stellte sich ab Woche 28 ein und der Bedarf konnte mit Schweizer Kirschen abgedeckt werden. Die Ernte fiel mit 2647 Tonnen erfreulich aus und war leicht höher als 2018.   

Zwetschgen

Die Zwetschgensaison begann Anfang August zwei Wochen später als 2018 und machte Importkontingente nötig. Ab dem 17. Juli konnte der Jahresbedarf abgedeckt werden. Die Ernte fiel allerdings mit 2839 Tonnen 22 Prozent tiefer aus als erwartet. Die ist auf die Wetterereignisse zurückzuführen.

Äpfel und Birnen

Mit 58'451 Tonnen Tafel-Äpfeln lagen Ende November 1541 Tonnen mehr an Lager als geplant. Die Mehrmenge finde aber laut SOV Platz am Markt. Auch die Tafel-Birnen lagen mit 10'361 Tonnen fast 1200 Tonnen höher als im Vorjahr.

Marmorierte Baumwanze

Im Kanton Thurgau und Zürich rechnet der SOV jeweils mit einem Ertragsausfall von 25 Prozent bei den Birnen. Die Kantone Aargau, St. Gallen, Luzern und Zug beziffern den Ausfall ebenfalls auf über 20 Prozent. Insgesamt dürften die Ausfälle mehrere Millionen Franken betragen.

Ausblick: Die Marmorierte Baumwanze wird die Obstproduzenten sicherlich auch 2020 beschäftigen, so der SOV. Deshalb beantragte er die generelle Erlaubnis für die Freilassung der Samuraiwespe, einem natürlichen Gegenspieler, sowie die Einsatzerweiterung von bereits zugelassenen Pflanzenschutzmitteln. 

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