Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Richtlöhne: Arbeitskräfte in der Landwirtschaft verdienen 30 Franken mehr

Der Minimallohn für Arbeitskräfte in der Landwirtschaft wird um 30 Franken erhöht und beträgt neu monatlich 3300 Franken.


Das schreibt der Schweizer Bauernverband in den «SBV-News» vom Montag. Gründe für die Anpassung seien die Teuerung und die «schwierige Rekrutierungssituation», heisst es. Der Minimallohn ist Bestandteil der offiziellen Lohnrichtlinie und wird von einer Arbeitsgruppe mit Vertreten des Bundes, der Kantone, landw. Organisationen und der Arbeitsgemeinschaft der Berufsverbände der landwirtschaftlichen Angestellten festgelegt.

"Wir wollten 60 Franken"

Paul Sommer, Präsident der Dachorganisation der kantonalen Berufsverbände der landwirtschaftlichen Angestellten (ABLA) zeigt sich zufrieden mit den diesjährigen Verhandlungen mit dem SBV. "Wir wollten zwar eine Erhöhung von 60 Franken, doch dies war den Arbeitgebern beim Minimallohn nicht möglich. Auf den höheren Stufen haben wir die Erhöhung von 60 Franken erringen können. Das freut uns."

Entwicklung des Minimallohnes. (Grafik zVg)

Extreme Abwanderung in der Branche

In der Landwirtschaft müsse aber noch mehr getan werden, um die Bedingungen der Arbeitskräfte zu verbessern, so Sommer. "Die Landwirtschaft erlebt eine extreme Abwanderung im Moment. Es ist schwierig gute und Qualifizierte Arbeitskräfte zu finden." Zur Zeit seien Bestrebungen im Gang, um die Bedingungen zu verbessern. Die Normalarbeitsverträge mit den Kantonen werden neu verhandelt werden. Das grösste Problem bei den Verhandlungen sei die Arbeitszeit und Feiertage. 

Neue Lohnrichtlinie

Die Lohnrichtlinie für familienfremde Arbeitnehmende in der Schweizer Landwirtschaft wird zwischen dem Schweizer Bauernverband (SBV), dem schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverband (SBLV) und der Arbeitsgemeinschaft der Berufsverbände landw. Angestellter (ABLA) vereinbart. Hier finden Sie die aktuellen Richtlinien.

Verwandte Themen
Gesamt: 1 Stimmen Ja100% Nein0%
Kommentar erfassen
Ausgefallene Arbeitskräfte
26.05.2019
Neben den konventionellen Anstellungen gibt es auch noch andere Modelle, um Erntehelfer zu finden.
Artikel lesen
Eine Möglichkeit, Helfer für die Ernte zu finden, ist Verwandte oder Bekannte anzufragen. Damit hat etwa Familie Weiss aus Frick AG gute Erfahrungen gemacht. Für die Ernte der Äpfel ihrer rund 100 Hochstammbäume, trommelt die Familie jeweils ihre Bekannten zusammen. Dabei ist der soziale Aspekt zentral: "Während der Erntezeit sind wir wie eine Familie", sagt Marcel Weiss. Es kämen jeweils rund ...
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!