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Rauchende Köpfe in der Tabakbranche: Verhandlungen über die Sota-Swisstabac-Konvention und gesetzliche Änderungen

Swisstabac hat sich etwas vorgenommen: Für die Jahre 2019/2020 stehen die Revision des Finanzierungsabkommens, das Tabakwarengesetz und die PSM-Initiativen im Fokus. Darüber hinaus muss sich die Branche jedes Jahr von inländischen Betrieben verabschieden.


Am Donnerstag trafen sich die Schweizer Tabakpflanzer in Illnau ZH im Restaurant Rössli zur Generalversammlung von Swisstabac. Insgesamt sind es 151 Tabakpflanzer, die sich in der Schweiz mit der arbeitsintensiven Kultur auseinandersetzen. Die Schweizer Tabakbranche ist klein und die Anzahl Betriebe schrumpft von Jahr zu Jahr. Die fehlende Nachfolge auf Tabakbetrieben und beschränkte Finanzierungsmittel sind Herausforderungen der Branche.

Finanzielle und rechtliche Ungewissheit

Auch auf Gesetzesebene wackelt so einiges. Die Revision des Tabakwarengesetzes wird mit besorgtem Auge verfolgt, denn Einschränkungen wie Werbeverbote stehen zur Debatte. Ebenfalls würde eine Annahme der Trinkwasser-Initiative der „Tod der Schweizer Tabakpflanzer“ bedeuten, schätzte der Präsident von Swisstabac, Fabrice Bersier, die Lage ein. Ausserdem steht die Erneuerung des Finanzierungsabkommens zwischen Swisstabac und der Einkaufsgenossenschaft für Inlandtabak (Sota) an, deren Verhandlungen zum Unmut von einigen Landwirten noch nicht abgeschlossen sind. Die Sota-Swisstabac-Konvention bestimmt die Abnahmepreise für inländischen Tabak – kein Abkommen, welches man leicht aufs Spiel setzen möchte. Seit dem vergangenen Herbst wird die Vereinbarung von den beiden Parteien überarbeitet und neue Bedingungen werden definiert. Swisstabac möchte sowohl die Menge an Virgintabak wie auch die des Burley-Stocktabaks erhöhen. Eine Antwort von Sota stehe noch aus, sagte Egger. „Leider können wir heute noch nicht darüber abstimmen, da die Verhandlungen noch nicht beendet sind“, machte Francis Egger, der Generalsekretär von Swisstabac, klar. Deshalb sollten die Mitglieder von Swisstabac im Herbst in einer ausserordentlichen Versammlung über die weitere Entwicklung der Verhandlungen informiert werden.

Chancen nicht vergessen

Trotz allem sieht Francis Egger auch Chancen. Mit dem Klimawandel verbessern sich die Anbaubedingungen für Tabak in der Schweiz, so Egger. Für viele Produzenten war das Jahr 2018 ein erfolgreiches Jahr, da die milden und trockenen Wetterbedingungen die Verarbeitung von Tabak begünstigten.

Neuer Vertreter für die Zentralschweiz

Seit dem Jahr 2009 engagierte sich Helene Buetler-Fessler für Swisstabac. Nach zehn Jahren im Vorstand wurde sie an der Generalversammlung offiziell verabschiedet. Neu wird die Zentralschweiz durch den Luzerner René Häfliger vertreten. Häfliger sei seit Kindsbeinen ein leidenschaftlicher Tabakproduzent, erzählte Buetler-Fessler. Auf 150 Aren baue der Landwirt Burley-Tabak von höchster Qualität an und sei für den Job sehr gut geeignet.

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