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Qualitätsstrategie: Gibt es sie überhaupt noch?

Es ist ziemlich still geworden um die Qualitätsstrategie der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft. Noch dieses Jahr soll ein Verein die Federführung übernehmen, damit will man sich mehr vom Bund und der Politik lösen.


Am 18. Juni 2012 wurde die Qualitätscharta der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft in Bern im Beisein von Agrarminister Johann Schneider-Ammann feierlich präsentiert. Die Qualitätsstrategie müsse zu mehr als einem Papiertiger werden, so der Bunderat damals: «Ich lege allergrössten Wert da­rauf, dass wir heute die Initialzündung zu einer gelebten Charta geben.» Fast drei Jahre später ist es um die Qualitätsstrategie recht still geworden.


Vor kurzem liess Adrian Aebi, Leiter Internationales beim Bundesamt für Landwirtschaft (BLW), an einer Veranstaltung verlauten, die Qualitätsstrategie sei zwar eine gute Sache. Aber: «Die Akteure könnten und müssten mehr daraus machen.»  


Diese Einschätzung liesse «sich nicht völlig negieren», sagt Urs Schneider, Präsident von Agro-Marketing Suisse (AMS) und Vizedirektor des Schweizer Bauernverbands (SBV). Bislang sei die Kerngruppe ein «eher loses Gebilde», und es sei manchmal schwierig, «gemeinsame Themen zu finden, die man auf breiter Front vorantreiben kann». Man könne die Qualitätsstrategie sicher noch mit viel mehr Leben füllen.


Es sei nicht der Anspruch der prominent besetzten Kerngruppe, «extrem viele eigene Projekte anzustossen, um zu zeigen, dass wir am Leben sind», so deren Präsident Christof Dietler. Heuer soll aber wieder eine grössere Veranstaltung durchgeführt werden, und die Qualitätsstrategie soll in die Hände eines Vereins übergehen. Man wolle sich stärker vom Bund lösen, so Dietler.

AMS und SBV begrüssen laut Schneider die Gründung eines Vereins, «um der Qualitätsstrategie eine langfristige Perspektive zu geben».

jw/hag

Ein Interview mit Christof Dietler, Präsident der Kerngruppe Qualitätsstrategie, lesen Sie in der aktuellen «BauernZeitung» vom 24. April 2015

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