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Preisbänder für Kartoffeln 2021: Neu Fixpreise für Bio-Chips

Bei Swisspatat konnte man sich auf die mittleren Preisbänder einigen, diese bleiben grösstenteils unverändert. Anpassungen soll es nur punktuell und bei den Bio-Chips vorgenommen werden.


Die Verhandlungen der Swisspatat-Vertreter von Produktion, Handel und Industrie sind laut Mitteilung der Branchenorganisation intensiv gewesen. Man habe sich mit nur kleinen Anpassungen auf die mittleren Preisbänder geeinigt. 

Bei Speisesorten alles wie gehabt

Das mittlere Preisband (MPB) bleibe bei den Speisesorten unverändert gegenüber dem Vorjahr und auch die Bandbreite liegt weiterhin bei  +/- Fr. 8.00.

Festkochenden Speisesorten: Es gilt das einheitliche MPB von Fr. 47.50/100 kg.

Mehligkochende Sorten: Für Belmonda, Concordia, Jelly, Laura und Victoria liegt das MPB bei Fr. 43.20/100 kg. Für die Désirée gilt ein MPB von Fr.38.65/100 kg und für Agria Fr. 41.60/100 kg.

Anpassungen bei Veredelungskartoffeln

Während das Fritesorten-MBP weiterhin bei Fr. 41.60/100 kg und der Sofortverarbeitungspreis vor dem 1. September 2021 weiterhin bei Fr. 35.00/100 kg liegt, gibt es bei anderen Veredelungskartoffeln leichte Veränderungen:

Chipskartoffeln: Für Figaro, Kiebitz, Levinata, Pirol und SHC1010 gilt ein MBP von Fr. 42.65/100 kg. Für Hermes gilt ein MPB von Fr. 41.20/100 kg. Bei Lady Claire wurde das MPB leicht auf Fr. 43.65/100 kg erhöht, bei Verdi fand ebenfalls eine Erhöhung auf Fr. 46.65/100 kg statt. Die Preise für Charlotte Industrie werden bilateral festgelegt. Für die frühen Chipssorten Lady Rosetta und Osira gilt bis am 31.10.2021 ein Sofortverarbeitungs-Fixpreis von Fr. 38.20/100 kg. 

Racletteskartoffeln: Der Produzentenpreis liegt bei 34.00/100 kg.

Grobsortierte Kartoffeln: Kein Preis im Vorfeld, sondern 60 Prozent des Agria- Herbstpreises.

Die Abweichung für Industriekartoffeln beträgt weiterhin +/- Fr. 2.00. 

Änderung bei Bio nur für Chipssorten

Im Bio-Bereich bleibt das Meiste beim Alten:

Bio-Speisekartoffeln: Das MPB bleibt für alle fest- und mehligkochenden Sorten unverändert bei Fr. 91.50/100 kg.

Fritessorten: Bleiben mit Fr. 76.50/100 kg ebenfalls auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Bandbreite beträgt für die Bio-Speise- und -Fritessorten +/- Fr. 8.00.

Chipssorten: Hier wurden auf die Saison 2021 hin zum ersten Mal Fixpreise vereinbart. Diese betragen Fr. 81.50/100 kg, mit Ausnahme von Hermes, wo Fr. 73.50/100 kg notiert wurden. Für die Sofortverarbeitung von Lady Rosetta gilt ein Fixpreis von Fr. 69.50/100 kg.

Referenzpreise für Versuchssorten

Laut Mitteilung von Swisspatat gelten für Versuchssorten bei Speise- und Friteskartoffeln die jeweiligen Preisbänder der Vergleichs-/Referenzsorten. Bei den Chipssorten gilt das MPB der Sorte Pirol.

Am Konzept für die Frühkartoffeln werde auch 2021 festgehalten. Ab Mai werden an regelmässigen Telefonkonferenzen die Wochenpreise festgelegt. 

Eine Tabelle mit allen Prodzentenrichtpreisen und Preisbändern finden Sie hier. 

Nur nach Vertrag anbauen

Swisspatat betont, Anbauverträge seien ein wichtiger Bestandteil des Systems. Produzenten seien daher angehalten, nur die vom Abnehmer schriftlich zugesicherten Mengen für das im Voraus bestimmte Marktsegment anzubauen. «Mengen, die über die Verträge hinaus angebaut werden, gefährden die Marktordnung und das Preisgefüge und belasten zudem den Verwertungsfonds unnötig», warnt die Branchenorganisation. Dies gelte besonders in der aktuellen Lage, da Corona-bedingt grosse Lagerbestände mit tiefgekühlten Pommes Frites vorhanden seien.  

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