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Portulak, das Kraut der Indianer

Der Portulak wird auch Kuba-Salat genannt. Genau wie sein Name verspricht die Salat- oder Spinatalternative eine exotische Abwechslung.


Im Februar ist nebst Nüsslisalat und Chinakohl das Angebot an Salaten aus der Freilandproduktion beschränkt. Der Portulak bietet eine willkommene Alternative. Die teller- oder schaufelförmigen Blätter des Winterportulaks schmecken frisch, nussig und leicht säuerlich und sind milder als der Nüssler oder als die vergleichbare Kresse.

Der Portulak kann als Salat serviert oder als frische Geschmacksnote über ein Hauptgericht gestreut werden. Gekocht kann er wie Spinat verwendet werden oder in einer Suppe (siehe Rezept). Er schmeckt hervorragend in einem Quarkdip.

Tipp

Portulak lässt sich gut im Garten oder im Blumenkasten ziehen. Die feinen Samen aussäen, mit einem Gemisch aus Erde und Sand leicht zudecken, wässern und andrücken. Nach etwa sechs Wochen kann zum ersten Mal geerntet werden. Schneiden Sie die Blätter nicht zu tief ab, so treibt die Pflanze mehrmals aus.

Gemüse- und Winterportulak

Die Familie der Portulak-Gewächse besteht aus über 300 Arten. Während der Gemüseportulak vermutlich aus dem westlichen Himalaya, Südrussland und Griechenland stammt, kommt der Winterportulak von der Westküste Nordamerikas. Die Indianer benutzten ihn als Salat und Suppenkraut. Später verbreitete er sich nach Kuba - deshalb der Name Kuba-Salat - und Australien und schliesslich auch nach Europa.

Hilft gegen hohes Cholesterin

Portulak enthält viel Vitamin C, A sowie B und B2 sowie Magnesium, Eisen und Kalzium. In der Naturheilkunde wird Portulaktee gegen Blasen- und Nierenleiden verwendet. Sein hoher Gehalt an Omega-3-Fettsäuren sowie Alpha-Linolsäure macht ihn attraktiv für alle, die mit hohem Cholesterin oder Übergewicht zu kämpfen haben.

Nischenprodukt oder Unkraut?

Gesamthaft knapp 4 Hektaren Portulak werden in der Schweiz angebaut, rund die Hälfte davon stammt aus Bio-Produktion. Winterportulak ist frosthart und kann im Freien überwintern. Angebaut wird er aber im Gewächshaus oder unter Folien. Der Sommer- oder Gemüseportulak wird seltener angebaut und hat einen würzigeren, leicht salzigen Geschmack, dickere Stengel und Blätter. Manche Portulakgewächse werden als Zierpflanzen in den Gärten verwendet, andere fallen eher als Unkraut auf, indem sie Platz besetzen und Nährstoffe zehren.

Portulaksuppe mit Räucherforelle


Für 2 Personen

Zutaten:

  • 1/2 Schalotte, gehackt
  • Butter zum Andünsten
  • 200 g Portulak, gewaschen
  • 1 mittelgrosse Kartoffel, geschält, in kleine Würfel geschnitten
  • 2,5-3 dl Gemüsebouillon
  • 1/2 TL Meerrettich (im Glas) Salz, Pfeffer
  • 150 g Räucherforelle, schräg in Streifen geschnitten
  • einige Portulakblättchen

 

Zubereitung:

  1. Schalotten in aufschäumender Butter andünsten. Portulak und Kartoffeln beifügen und kurz mitdünsten.
  2. Mit Bouillon knapp bedecken und zugedeckt bei mittlerer Hitze weichdünsten. Leicht auskühlen lassen, dann pürieren.
  3. In die Pfanne zurückgiessen und mit soviel Bouillon wie nötig zu einer geschmeidigen Konsistenz verlängern. Bis knapp vor den Kochpunkt bringen.
  4. Meerrettich und Rahm dazugeben und würzen.
  5. In vorgewärmte tiefe Teller verteilen. Forellenstreifen hineinlegen und mit Portulakblättchen bestreuen.

Quelle: www.swissmilk.ch/rezept

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