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Pierolet Suleika wird Swiss Fleckviehkuh des Jahres

An der Hauptversammlung der IG Swiss Fleckvieh wählten die Delegierten und Besucher PerrenSenngi Pierolet Suleika zur Swiss Fleckviehkuh des Jahres.


Publiziert: 02.02.2019 / 17:47

An der 19. Hauptversammlung der IG Swiss Fleckvieh in Le Châtelard-près-Romont FR, wählten die Delegierten PerrenSenngi Pierolet Suleika von Urs und Andrea Perren, St. Stephan BE, zur Swiss-Fleckvieh-Kuh des Jahres 2018. Suleika gewann letztes Jahr unter anderem die Swiss Fleckviehausstellung in Thun und wurde sogar an der BEA in Bern zur Miss BEA gewählt. Nicht nur züchterisch ist die IG gut unterwegs, auch finanziell steht sie auf gesunden Beinen da. So schloss die Jahresrechnung mit einem Gewinn von 2310 Franken ab. Das Vereinsvermögen beträgt jetzt 68 049 Franken. 

Aufklärungsarbeit ist nötig

Etwas wehmütig sprach der Präsident Daniel Seematter in seiner Begrüssung und in seinem Jahresrückblick. Die Demokratie in der Schweiz könne auch zu weit gehen. Dies zeigte sich kürzlich bei der Hornkuh-Initiative eindrücklich. "Viele Konsumenten stimmen ab, obwohl sie keine Ahnung von der Landwirtschaft haben. Am liebsten möchten sie ein Ballenberg-Museum aus der Schweiz machen." Die bevorstehenden Initiativen würden zudem aufzeigen, wo die Landwirtschaft hingehen soll. "Jetzt sei jeder in der Pflicht, Aufklärungsarbeit bei den Konsumenten zu leisten", sagte Seematter klar und deutlich.

Zahl der Herdebuchtiere bleibt konstant

Mit fast 66 000 Herdebuchtieren bei Swissherdebook bleibt die Rasse konstant. Gegenüber dem Vorjahr mussten diesbezüglich nur kleine Verluste hingenommen werden. Auch der Mitgliederbestand der IG ist mit 484 Mitgliedern hoch. Man freue sich schon das 500 Mitglied begrüssen zu dürfen. Damit man die Rasse auch weiterhin an einem breiten Publikum präsentieren kann, plant die IG am 10./11. April 2021 eine grosse Ausstellung durchzuführen. Aber nicht nur Ausstellungen seien wichtig um die Rasse zu fördern, es brauche dazu auch geeignete Richter. Damit es  bei den Richtern der SF-Rasse kein Engpass gebe, wurde die Richterliste angepasst. Neu dazugekommen sind Jürg Gander aus Gsteig und Niklaus Berger aus Burgistein. Nicht mehr auf der Liste sind Niklaus Flückiger und Stefan Schumacher.

Eindrücklicher Zuchtbetrieb

Am Nachmittag besuchten die Teilnehmer den eindrücklichen Betrieb der Familie Christian und Edith Delabays in Le Châtelard-près-Romont FR. Dieser hervorragende SF-Betrieb stellte unter anderem schon zweimal die Swiss-Expo-Siegerinn mit ihrer Kuh Incas Roxane. Aber nicht nur Roxane brachte viele Züchter ins Schwärmen. Nein, auch die anderen 45 Kühe liessen jedes Züchterherz höherschlagen. Ein Züchter meinte sogar: «Ich bin gar nicht  mehr motiviert nach Hause zu gehen, wenn ich diese Kühe hier sehe.»

 Peter Fankhauser

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