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Pflanzenschutzmittel: Weniger Glyphosat, mehr Insektizide verkauft

Seit 2008 bewegt sich die Gesamtmenge an vermarkteten Pflanzenschutzmitteln unverändert bei rund 2200 Tonnen pro Jahr. Der Verkauf von Glyphosat ging zwischen 2014 und 2016 bei einer Gesamtverkaufsmenge von 204 Tonnen im Jahr 2016 um 92 Tonnen zurück. Dafür wurden wegen der Kirschessigfliege mehr Insektizide verkauft.


(Grafiken BLW)

Zwischen 2008 und 2016 sanken die vermarkteten Mengen an Herbiziden um 225 Tonnen, was einem Rückgang um 27 Prozent entspricht. Dieser Trend sei weitgehend auf die geringeren Verkaufsmengen an Glyphosat zurückzuführen, heisst es in der PSM-Verkaufsstatistik des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW). Damit rutschte Glyphosat in der Rangliste der meistverkauften Wirkstoffe vom zweiten auf den dritten Platz. Auch dass vermehrt auf mechanische Unkrautbekämpfung gesetzt wird, sei eine plausible Erklärung für den geringeren Herbizidverbrauch.

Mehr Kaolin wegen Drosophila suzukii

Die vermarkteten Mengen an Kaolin, das in der Schweiz als biologisches Insektizid eingesetzt wird, stiegen 2015 an und gingen 2016 dann wieder leicht zurück. So wird gegenüber 2008 eine Zunahme um das 13-Fache (+79 Tonnen) festgestellt. Grund dafür ist das Auftreten der Kirschessigfliege seit Beginn der 2010er Jahre.

Mehr Schwefel verkauft

Von den zehn meistverkauften Wirkstoffen können Kaolin, Kupfer (als Oxychlorid), Paraffinöl und Schwefel sowohl im biologischen Landbau als auch in der konventionellen Landwirtschaft eingesetzt werden. Die vermarktete Menge an Schwefel (Fungizid) erhöhte sich in den letzten Jahren von 356 auf 406 Tonnen.

Glyphosat (Herbizid), Folpet (Fungizid, Weinbau), Mancozeb (Fungizid, Kartoffeln), Captan (Fungizid, Obstbau), Metamitron (Herbizid, Kartoffel) und Metaldehyd (Molluskizid) vervollständigen diese Gruppe der 10 schweizweit meistverkauften Wirkstoffe.

pd/jw

 

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