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Parmelin eröffnet neuen Schweizer Auftritt an der Grünen Woche in Berlin

In Berlin war Agrarminister Guy Parmelin am Freitag zu Gast am Schweizer Stand an der Grünen Woche und begrüsste dort Amtskolleginnen.


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Die Internationale Grüne Woche ist die Leistungsschau der deutschen sowie der internationalen Land- und Lebensmittelwirtschaft. Ab dem frühen Morgen wird hier dem Publikum alles aufgetischt, was man sich nur wünschen kann. Gleichzeitig trifft sich hier traditionellerweise auch alles was Rang und Namen hat in der Agrarpolitik.

"Grüezi Berlin!"

Präsent ist in Berlin seit Jahren auch die Schweiz. Aufgrund von Umbauten in den angestammten Hallen hat man heuer den Auftritt etwas neu konzipiert, das Motto bleibt aber unverändert: "Grüezi Berlin!". Auffälligste Attraktion ist ein Apfelschuss-Stand, an dem das Publikum mit der Armbrust auf einen überdimensionierten Apfel zielen kann.

Im Zentrum steht der Käse, so gibt es Stände der wichtigsten Sorten und am Freitagmorgen war denn auch die Schweizer Milch- und Käseprominenz zahlreich vertreten.

Bundesrat Guy Parmelin reiste eigens an, um den Schweizer Stand zu eröffnen. Urs Schneider, der den Auftritt namens von Agro-Marketing Suisse (AMS) koordiniert, erklärte, dass er sich sehr geehrt fühle vom Bundesratsbesuch: "Wir werten diesen Besuch als grosse Anerkennung für das Engagement der AMS für die Promotion von Schweizer Produkten auf internationalen Märkten", so Schneider, der die Organisation präsidiert.

Parmelin und Hofer treffen EU-Komissär

Parmelin wurde begleitet vom neuen BLW-Direktor Christian Hofer. Sie trafen sich am Freitagmorgen nicht nur mit Julia Klöckner, der deutschen Agrarministerin, sondern auch mit Elisabeth Köstinger, der österreichischen Ministerin, die soeben in ihr Amt zurückgekehrt ist.

Weitere Gespräche sind mit der norwegischen Ministerin und dem neuen EU-Agrarkomissär Janusz Wojciechowski vorgesehen. Parmelin erklärte vor den Gesprächen, er wolle sich ein Bild verschaffen, wie in anderen Ländern mit der Umweltthematik umgegangen wird, die in der Schweiz derzeit für grosse Diskussionen sorgt. Parmelin und Hofer nehmen auch am grossen internationalen Ministertreffen GFFA teil, das jeweils parallel zur Grünen Woche stattfindet und der Messe auch zum Übernamen "Davos der Landwirtschaft" verholfen hat.

Grosse Bühne für Demonstrationen

Berlin bietet während der Grünen Woche auch die grosse Bühne für Demonstrationen aller Art. Heute findet in der deutschen Haupstadt eine weitere Demonstration der deutschen Bauern statt, organisiert von "Land schafft Verbindung". Morgen Samstag dann demonstrieren Biobauern und Umwelt-NGO wie jedes Jahr für die "Agrarwende", dies wie bewährt unter dem Motto "Wir haben es satt!".

Guy Parmelins Fazit nach den politischen Gesprächen

Anschliessend an die Gespräche von Agrarminister Parmelin mit diversen Politikern konnten wir ihn kurz interviewen. Hier sein Fazit des Tages in Berlin:

"Das Gespräch mit der österreichischen Agrarministerin Elisabeth Köstinger war sehr interessant, wir haben von AP 22+ gesprochen, und sie hat von der EU-Agrarreform berichtet, diese hat einige Probleme zur Folge, unter anderem reduzierte Mittel und die überproportionale Betroffenheit Österreichs.

Ein Thema waren auch Vorteile und Risiken der Digitalisierung für die Landwirtschaft, Christian Hofer vom BLW erhielt dabei Gelegenheit unsere Digital-Charta vorzustellen, wie wir dabei vorgehen mit Kantonen und Verbänden. Wir haben auch vom Dossier Agrarforschung – Reorganisation von Agroscope und die Herausforderungen durch neue Schädlinge - gesprochen.

Wir waren uns einig, dass wir in engem Kontakt bleiben wollen in Bezug auf deren Bekämpfung, es stehen dafür auch EU-Mittel zur Verfügung. Diesbezüglich habe ich mich auch mit der bayrischen Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber unterhalten.

Weitere Themen im Gespräch mit Köstinger waren die Abwanderung junger Leute vom Land und der Agrotourismus. Das Mercosur-Freihandelsabkommen war im Gespräch mit ihr kein Thema, aber ich habe mich darüber mit Janusz Wojciechowski, dem neuen EU-Komissär unterhalten.

Hier diskutierten wir auch über den aktuellen Stand der Agrarreform, voraussichtlich wird es ein Übergangsjahr geben, vor 2022 wird die neue gemeinsame Agrarpolitik kaum in Kraft treten. Das erste Treffen mit Janusz Wojciechowski und das gute Einvernehmen mit den Nachbarregionen sind die wichtigsten Ergebnisse des Tages für mich."

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