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Parlament will weniger Mikroplastik in der Umwelt

Das Parlament ist für ein Verbot oxo-abbaubarer Kunststoffe. Am Mittwoch hat nach dem Nationalrat auch der Ständerat eine Motion mit diesem Anliegen oppositionslos angenommen. Auch der Bundesrat ist damit einverstanden.


Die EU will diese Kunststoffe bis 2021 verbieten. Nun kommt auch in der Schweiz ein Verbot.

Oxo-abbaubare Kunststoffe enthalten einen Oxidationszusatz, der dazu führt, dass der Kunststoff unter dem Einfluss von Licht oder Wärme schneller abgebaut wird als herkömmliche Kunststoffe. Dabei wird jedoch Mikroplastik freigesetzt. Dies belaste die Gewässer und den Boden und gelange in die Nahrungskette, schrieb Motionärin Isabelle Chevalley (GLP/VD).

Oxo-abbabarer Plastik in der Landwirtschaft

Es gibt sowohl landwirtschaftliche Mulch- oder Silofolien aus oxo-abbaubaren Kunststoffen, als auch damit ummantelte Düngekörner. Wie ein Bericht der ETH Zürich vom März 2020 zeigt, werden solche Produkte in der Schweiz aber kaum bzw. gar nicht eingesetzt. Allerdings fehlen teilweise Daten dazu, weil man sich des Materials nicht bewusst ist, vor allem in der Landwirtschaft.

Generell kommt die Studie zum Schluss, dass es in der Schweiz keine verbreitete Verwendung von oxo-abbaubaren Kunststoffen gebe. 

Wo möglich Recycling-Baustoffe

Weiter verlangt das Parlament, dass der Bund wenn möglich im Hoch-, Tief- und Strassenbau Recycling-Baustoffe verwendet. Der Ständerat nahm eine entsprechende Motion von alt Nationalrat Peter Schilliger (FDP/LU) an.

Die Mehrheit will bestehende Potenziale besser ausschöpfen, wie Ständerat Martin Schmid (FDP/GR) im Namen der Umweltkommission sagte. Auch der Bundesrat zeigte sich mit dem Anliegen einverstanden. «Es ist ein guter Tag für die Umwelt heute», sagte Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga mit Verweis auf verschiedene überwiesene Vorstösse im Umweltbereich.

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