Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Parlament verlangt Massnahmen gegen das Insektensterben

Der Bundesrat soll rasch Massnahmen gegen das Bienen- und Insektensterben ergreifen. Das verlangt das Parlament. Die kleine Kammer hat am Mittwoch als Zweitrat eine Motion des Aargauer alt BDP-Nationalrats und Imkers Bernhard Guhl angenommen.


Mit dem in beiden Räten einstimmig gutgeheissenen Vorstoss wird der Bundesrat aufgefordert, sämtliche Empfehlungen des Nationalen Massnahmenplans zur Gesundheit der Bienen landesweit rasch und konsequent umzusetzen. Dabei soll der Bund eng mit den Kantonen zusammenarbeiten und zur Finanzierung beitragen.

Insektenschutz in allen Sektoren

Weiter soll der Bundesrat den Insektenschutz in sämtliche Sektoren integrieren, ob Agrarpolitik, Raumplanung, Bildungspolitik oder Wirtschaftspolitik. Über den Stand der Bemühungen soll er regelmässig berichten.

Vom Insektensterben seien nicht nur die Äpfel im Thurgau, die Kirschen in Basel-Land oder die Aprikosen im Wallis betroffen, schrieb Guhl in seinem Vorstoss. Gefährdet seien auch die Blumenpracht in den Alpen, die Amphibien, Fische und Vögel und letztlich die Menschen.

Weitere Massnahmen angezeigt

Das Parlament teilt die Sorge des Motionärs um den schlechten Zustand der Insektenvielfalt. Die Situation sei besonders dramatisch, da das Insektensterben das Leben im Kern berührt, sagte Ständerat Martin Schmid (FDP/GR) im Namen der Kommission.

Der Verlust an Biodiversität bedrohe die Qualität der Insektenlebensräume. Leider zeigten verschiedene Massnahmen, die bereits ergriffen wurden, nicht die erhofften Resultate. Der Bundesrat und die Verwaltung bekräftigten die Absicht, rasch mit vereinten Kräften wirkungsvoll zu handeln. «Es geht hier ums Lebendige», sagte Umweltministerin Simonetta Sommaruga.

Es wird einen Bericht geben

Das Bundesamt für Umwelt wird demnächst in einem Bericht die Ursachen ausführlicher darlegen. Der Bericht soll als Basis für weitere Massnahmen dienen. Seit einem Jahr widmet sich auch eine parlamentarische Gruppe den Bienen.

War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Biodiversität – was ist das und was bringt das?
22.05.2020
Biodiversität ist mehr als Artenvielfalt und sie kann mehr als nur schön aussehen. Eine Auslegeordnung zum internationalen Tag der Biodiversität.
Artikel lesen
Sie ist in aller Munde, die Biodiversität. Man will sie schützen, fördern, entdecken. Oft wird als Synonym die Artenvielfalt verwendet. Diese ist aber eigentlich nur ein Aspekt dessen, was die Biodiversität alles umfasst. Am UN-Umweltgipfel 1992 in Rio de Janerio wurde die Lehrbuch-Definition von Biodiversität verabschiedet: «Biological diversity means the variability among living organisms from ...
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!
Folgen Sie uns