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Obstbau: Das A und O einer erfolgreichen Lagerung

Die Einlagerung der Äpfel beginnt. Dafür müssen optimale Bedingungen geschaffen werden.


von Sabine Wieland, Inforama Oeschberg, FOB
Publiziert: 05.10.2019 / 07:20

Die Ernte der Lagersorten ist im Gange. Direktvermarkter lagern ihre Früchte entweder in eigenen Kühllagern oder in CA-Lagern von Obsthandelsfirmen. Dabei ist nebst der Fruchtphysiologie auch die Lagertechnik entscheidend.

Beste Bedingungen schaffen

Die optimale Lagertemperatur liegt für die meisten Apfelsorten bei 0 bis 1°C. Maigold, Arlet, Idared und Mairac werden vorzugsweise bei Temperaturen von 2 bis 3°C gelagert, Boskoop bei 4°C. Die Luftfeuchtigkeit sollte bei den Hauptsorten wie Gala oder Braeburn bei 90 bis 92 Prozent liegen, bei einzelnen Sorten wie Ladina, Pinova, Golden oder Rubinette darf sie etwas höher zwischen 92 bis 94 Prozent sein. Birnen sollten bei tieferen Temperaturen (-1 bis 0°C) gelagert werden.

Ethylen fernhalten

Äpfel produzieren viel Ethylen und reagieren selber stark darauf. Ethylen ist ein Pflanzenhormon und löst die Reifung aus, was folglich zur Alterung der Früchte führt. Mittels spezieller Technik können während der Lagerung die Ethylenrezeptoren am Apfel blockiert werden. Dazu braucht es einen gasdichten Raum, damit das Produkt 1-MCP (Smartfresh) eingesetzt werden kann. Diese Behandlungen müssen jedoch vor der Einlagerung durchgeführt werden. Nach der Einlagerung gilt es, kein Ethylen an die Früchte gelangen zu lassen, indem Verbrennungsmotoren von Traktoren, Lastwagen, Fahrzeugen und Gabelstaplern sowie auch Zigarettenrauch von den Kühlräumen ferngehalten werden. Es wird deshalb empfohlen, elektrische Gabelstapler zu verwenden.

Die richtige Stapeltechnik

Damit ein gleichmässiger Luftstrom im Kühllager entsteht und die Temperatur homogen verteilt ist, braucht es eine korrekte Stapelung der Obstkisten. Idealerweise werden am Boden Markierungen angebracht, damit die Stapel richtig in den Kühlraum gestellt werden. Es sollten Abstände von 10 cm zwischen den Stapeln in Längsrichtung sowie zwischen den Stapelreihen und den Seitenwänden eingehalten werden. Dies bewirkt vor allem in der Abkühlphase eine einheitlichere Abkühlung. Auf der Seite des Verdampfers und der gegenüberliegenden Seite sollte ein Abstand von 25 bis 45 cm eingehalten werden.

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