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Niederlande: Bauern fordern Regierungsgeld für eigenen Stickstoffplan

Niederländische Bauern haben als Antwort auf jenen der Regierung einen eigenen Plan zur Reduktion der Stickstoff-Belastung ausgearbeitet.


Publiziert: 29.11.2019 / 10:02

In den Niederlanden sind die Bauern nicht zufrieden mit den Plänen einer Regierungskommission. Diese will den Viehbestand halbieren, um die Stickstoff-Belastung in der Umwelt zu reduzieren. Nun legt ein Bündnis  von dreizehn landwirtschaftlichen Verbänden namens Landbouw Collectief und Protestgruppen einen eigenen Plan vor, wie Agrarheute berichtet.

Freie Wahl der Massnahmen

Das Bündnis sieht gemäss dem niederländischen Newsportal nieuweoogst unter anderem folgende Massnahmen vor:

  • Weniger proteinreiches Futter
  • Zusätzlicher Weidegang
  • Verdünnung der Gülle mit Wasser

Es wurde ein Dokument veröffentlicht, das verschiedene Ansatzpunkt für Milchvieh-, Geflügel- und Schweinehalter zusammenfasst. Wichtig sei, dass jeder Betrieb selbst entscheiden könne, welche Massnahme passe und diese freiwillig bleiben. 

Keine Rezession

Nach Ansicht des bäuerlichen Bündnisses soll es auf diese Weise möglich sein, das "Stickstoff-Debakel" zu überwinden, ohne in eine wirtschaftliche Rezession abzurutschen. Der Vorschlag wurde bereits der Niederländischen Landwirtschaftsministerin Carola Schouten vorgelegt. 

Fast drei Milliarden Euro gefordert

Für die Umsetzung seiner Massnahmen rechnet das Landbouw Collectief mit Kosten von 2,9 Milliarden Euro in den nächsten fünf Jahren. Dafür soll ein Fonds eingerichtet werden, von dem eine Halbe Milliarde sofort für technische Anpassungen bei der Milchproduktion und die Pläne für Schweinehalter verfügbar sein müsse.  

Geld von ausserhalb des Landwirtschaftsministeriums

Diese Finanzierung soll nicht aus den Geldern des Landwirtschaftsministeriums kommen. Denn sie dürfe nicht zu lasten der regulären Mittel für den Agrarsektor gehen. 

Konzentration auf das Wesentliche

Die neuen Regeln und Massnahmen sollten für mehrere Dossiers kombiniert werden, fordert das bäuerliche Bündnis. Das sei notwendig, damit sich die Landwirtinnen und Landwirte wieder auf ihr Geschäft und das Unternehmertum konzentrieren können. 

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