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Neuseelands Agrarexporte auf Rekordkurs

Die landwirtschaftlichen Exporterlöse Neuseelands sind seit einigen Jahren auf stetigem Wachstumskurs; sie steuern auch im noch bis Juni laufenden Wirtschaftsjahr 2019/20 auf ein neues Rekordergebnis zu.


Laut einer aktuellen Prognose des Landwirtschaftsministeriums werden sich die Ausfuhreinnahmen einschließlich der Sektoren Forst und Fischerei auf insgesamt 47,97 Mrd NZ$ oder umgerechnet 28,4 Mrd Euro belaufen; das wären rund 920 Mio Euro oder 3,3 % mehr als 2018/19.

 Auch im kommenden Jahr sollen Exporterlöse zunehmen

Mit Ausnahme der Forstwirtschaft zeichnen sich für alle anderen Sektoren Zuwächse ab. Auch im kommenden Jahr 2020/21 sollen die Exporterlöse zulegen, und zwar um 2 %. Neuseelands Landwirtschaftsminister Damien O`Conner führt den aktuellen Aufschwung auf die höheren Weltmarktpreise in vielen Produktbereichen, die starke Nachfrage in Asien sowie die Abwertung des neuseeländischen Dollars gegenüber dem amerikanischen zurück.

Umfangreichen Milchpulverexporte nach China

Das wichtigste landwirtschaftliche Ausfuhrgut der „Kiwis“ sind mit Abstand Milchprodukte. Der betreffende Export dürfte den Anbietern 2019/20 die Rekordsumme von umgerechnet rund 11,7 Mrd Euro in die Kasse spülen, was im Vorjahresvergleich einem Zuwachs von 908 Mio Euro oder 8,4 % entspräche. Dazu tragen vor allem die umfangreichen Milchpulverexporte nach China bei. Der große Importbedarf der Volksrepublik für Fleisch aufgrund der dortigen Afrikanischen Schweinepest (ASP) hat international die Preise steigen lassen, wovon auch Neuseeland profitiert.

Ausfuhreinnahmen für Fleisch steigen

Die Ausfuhreinnahmen für Fleisch einschließlich Wolle und Häuten sollen gegenüber 2018/19 insgesamt um 2,5 % auf 6,2 Mrd Euro steigen. Auf den dritten Rang der Exportgüter dürften sich 2019/20 die Gartenbauerzeugnisse mit einem erwarteten Plus von 4,7 % auf 3,8 Mrd Euro vorschieben. Beim Export von Forstprodukten wie Holz kam es dagegen zu einem Preisverfall, weshalb die Einnahmen gegenüber dem Rekorderlös von 2018/19 voraussichtlich um 12,8 % auf 3,6 Mrd Euro sinken werden. Für Meeresfrüchte, Ackerfrüchte und verarbeitete Lebensmittel rechnet das Ministerium 2019/20 dagegen mit höheren Ausfuhreinnahmen. 

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