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Neuseeländische Bauern bekommen die Marktlage auch zu spüren

Auch die neuseeländischen Milchbauern kämpfen mit dem tiefen Weltmarktpreis für Milch. Fonterra, einer der grössten neuseeländischen Molkereikonzerne muss den Milchpreis spürbar senken und greift den Produzenten mit Liquiditätshilfen unter die Arme. 


Publiziert: 09.08.2015 / 14:28

Der neuseeländische Molkereikonzern Fonterra muss aufgrund der einbrechenden Produktpreise am Weltmarkt seinen Milchpreis spürbar senken und den Erzeugern mit Liquiditätshilfen unter die Arme greifen. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, können die Milchbauern in der laufenden Saison 2015/16 nur noch mit einem Basispreis von 2,32 Euro pro Kilogramm Milchfeststoff rechnen; Ende Mai waren den Erzeugern noch 3,16 Euro in Aussicht gestellt worden. Hinzu kommt für Mitglieder allerdings noch die Vergütung von Genossenschaftsanteilen, die zwischen 0,24 Euro und 0,30 Euro liegen soll.

Der Fonterra-Vorsitzende John  Wilson begründete die drastische Kürzung des Milchgeldes mit dem Angebotsüberhang und abgesackten Notierungen am globalen Markt: „Das Ungleichgewicht am Weltmarkt und die niedrigen Preisen halten länger an als gedacht und sind ein globales Problem für die Milcherzeuger“. Es gebe aber erste Anzeichen, dass es zu Produktionseinschränkungen komme und auch die Hoffnung, dass sich die Preise im Laufe der Saison noch befestigen könnten. Die Prognose für die Milcherzeugung seiner Mitglieder in Neuseeland hat Fonterra für die Saison 2015/16 inzwischen nach unten korrigiert und erwartet nun 1,589 Mio t Milchfeststoff; das wären 2 % weniger als im Vorjahr.

Ohne Zweifel werde 2015/16 für die Milchbauern von Fonterra ein sehr schwieriges Jahr, räumte Wilson ein. Die Genossenschaft tue jedoch alles, um ihren Mitgliedern zu helfen. Der Vorsitzende gab bekannt, dass die Molkerei ihren Erzeugern zweijährige zinsfreie Kredite als Liquiditätshilfen anbieten werde. Jedes mit entsprechenden Anteilen ausgestatte Mitglied könne in dieser Saison für ein Kilogramm Milchfeststoff 0,30 Euro in Anspruch nehmen. Die erste Zahlung solle im Oktober 2015 stattfinden und die Rückzahlung frühestens dann erfolgen, wenn der Milchpreis wieder die Marke von 3,61 Euro überschritten habe. Fonterra rechnet für den Zeitraum von Juni bis Dezember 2015 mit einem Finanzvolumen von etwa 259 Mio Euro für diese Hilfsmaßnahme.

AgE

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