Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Neuer Knatsch auf dem Tränkermarkt: Viehhandel will 80 Kilo schwere Tränker

Auf dem Tränkermarkt gab es zum Jahresbeginn viel Unruhe um die Richtpreise, weshalb es jetzt zwei davon gibt.


Neu kommen Differenzen beim Verkaufsgewicht hinzu. Per 1. Januar 2020 wurde die untere Gewichtslimite bei den Tränker von 65 auf 70 Kilogramm lebend angehoben.

Kälbermäster-Verband hält sich an alte Handelsusanzen

Die sehr knappe Gewichtsspanne der Handelsusanz von 70 bis 75 Kilogramm erweise sich als nicht um-setzbar, schreibt der Schweizerische Viehhändlerverband (SVV) am Montag dieser Woche. 

Der Viehhandel unterstütze deshalb mit grosser Einigkeit die Integratoren der Kälbermast, die beschlossen haben, die obere Gewichtslimite auf 80 Kilogramm anzuheben. Damit ist der Schweizer Kälbermäster-Verband ( SKMV) gar nicht einverstanden. Er werde sich vorläufig an die alten Handelsusanzen halten, schreibt er in einer Medienmitteilung am gleichen Tag.

Für den SKMV mache es keinen Sinn, die obere Gewichtslimite auf 80 Kilo lebend anzuheben, bevor das Projekt des Pilotprojekts des Kälbergesundheitsdienstes (KGD) in Zusammenarbeit mit dem SVV und den Schweizer Milchproduzenten (SMP) sowie dem SKMV überhaupt gestartet sei.

Der SKMV werde sich an die ursprünglich abgemachten Handelsusanzen von 70 bis 75 kg bei den Tränkern halten, bis die Resultate des Pilotprojekts vorlägen. Für den SKMV sei es in der schwierigen Phase mit verschiedenen Preissystemen wichtig, nicht noch mehr Unruhe ins System zu bringen.

«Das ist eine Sauerei»

Franz Hagenbuch ist Präsident von Swiss Beef und meint kurz und bündig dazu «das ist eine Sauerei». Die Händler hätten den Mästern nichts vorzuschreiben, wie schwer die die Kälber zukaufen müssen.

Zur Behauptung der Viehhändler, sehr viele Kälber hätten mehr als 75 Kilo erklärt Hagenbuch: Laut Buchhaltung eines grossen Mästers seien von 1000 Kälber nur vier Prozent mit 21 Tagen schwerer als 75 Kilo. Für diese wenigen Kälber lasse sich eine Lösung finden, dafür sei keine Anhebung der Gewichtslimite nötig.

«Entgegen den Wünschen des SVV und den beiden Integratoren in der Kälbermast, gilt für Swiss Beef nach wie vor die obere Limite von 75 kg lebend», betont Hagenbuch. Auch von Gewichtsabzügen unter 70 Kilo lebend distanziere sich Swiss Beef. «Swiss Beef bedauert den Alleingang einzelner Händler und der Integratoren», erklärt Hagenbuch.

Verwandte Themen
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!