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Neue Ohrmarken für Schafe und Ziegen verhindern Entzündungen

Seit 2020 müssen Schafe und Ziegen in der Tierverkehrsdatenbank erfasst werden, die neuen Ohrmarken lösten aber immer wieder Entzündungen aus. Ein längerer Dorn scheint zu helfen.


Bei der Nachmarkierung ausgewachsener Schafe und teils bei der Neumarkierung von Lämmern und Zicklein berichteten die Tierhalterinnen und -halter immer wieder von entzündlichen Reaktionen. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen und das Bundesamt für Landwirtschaft wollten dem auf den Grund gehen. In einer Umfrage gab knapp die Hälfe an, dass es beim Nachmarkieren zu Entzündungen gekommen sein, ein Drittel stellte dies auch beim Neumarkieren fest.

Erfolgreiche Feldstudie

Die Halterinnen und Halter vermuteten, dass die Dornlänge der Ohrmarken für erwachsene Schafe zu kurz sei und es so zu einer Quetschung am Ohr komme. In einer Feldstudie sind nun alternative Ohrmarken mit längerem und spitzerem Dorn getestet worden. Die Rückmeldungen seien positiv gewesen, heisst es in einer Mitteilung des BLV. Es seien kaum mehr entzündliche Reaktionen gemeldet worden.

Neue Dornteile bestellbar

Halterinnen und Halter können ab dem 14. Juni 2021 beim Helpdesk Agate (info@agatehelpdesk.ch, Tel. 0848 222 400) zusätzlich die beim Feldversuch eingesetzten Ohrmarken-Dornteile mit einem längeren Dorn bestellen. Bei der nächsten Ausschreibung der Ohrmarken-Beschaffung werden die nötigen Anpassungen berücksichtigt, heisst es in der Mitteilung.

 

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