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Neue Berechnungsmethoden ergeben tiefere Einkommen

Die Forschungsanstalt Agroscope ermittelt das landwirtschaftliche Einkommen neu auf Basis von zufällig ausgewählten Betrieben. Es zeigt sich: Der Arbeitsverdienst pro Familienarbeitskraft liegt tiefer als bisher angenommen. Laut Bauernverband wird damit die Realität besser abgebildet.


Publiziert: 01.07.2016 / 13:41

Mit der neuen repräsentativeren Methode könnten bedeutende Lücken im bisherigen System eliminiert werden, schreibt Agroscope in einer Medienmitteilung. Der Wechsel zur Zufalls-Stichprobe erfolgte auf Verlangen des Ethikrats der öffentlichen Statistik. Bisher wurde das Einkommen über Referenzbetriebe ermittelt. Hinzu kommen neue Regeln bei der Buchführung, die ebenfalls Einfluss auf die Berechnung haben und eine Vergleichbarkeit mit der übrigen Wirtschaft verbessern sollen.

Ein Vergleich beider Methoden für das Jahr 2014 zeigt, dass mit der neuen Berechnungsart das Einkommen tiefer ausfällt. Das landwirtschaftliche Einkommen sinkt um 7 Prozent, der Arbeitsverdienst pro Familienarbeits-Kraft um 21 Prozent. Dies unter anderem weil neu 1,43 statt 1,22 Familienarbeitskräfte eingesetzt werden. Laut Agroscope muss noch vertieft untersucht werden, wieso in der neuen Zufalls-Stichprobe deutlich mehr Familienarbeitskräfte eingesetzt werden. Das ausserlandwirtschaftliche Einkommen steigt hingegen mit der neuen Methode um 14 Prozent an.

Das Haushaltseinkommen liegt demnach um 4 Prozent tiefer als bei der bisherigen Methode. Am Ende des Jahres bleibe den Betrieben deshalb ähnlich viel Geld für Investitionen und zum Sparen übrig wie bei der alten Berechnung, schreibt Agroscope dazu.

SBV: Kürzungen in dieser Situation nicht akzeptabel

Mirjam Hofstetter vom Schweizer Bauernverband (SBV) hält es für richtig, dass Agroscope die Methode geändert hat. "Die jetzige Methode mit den Stichproben deckt die Realität besser ab. ", sagt die SBV-Kommunikationsleiterin. Das Einkommen in der Landwirtschaft im Vergleich zu anderen Branchen liege damit noch tiefer als bisher kommuniziert und angenommen wurde.

"Für 2014 lag der durchschnittliche Arbeitsverdienst pro Familienarbeitskraft bei weniger als 3'500 Franken pro Monat. In dieser Situation sind die vorgesehenen Kürzungen im Zahlungsrahmen 18-21 nicht akzeptabel und die Initiative für Ernährungssicherheit nötiger denn je", sagt Hofstetter.

Details zur Umstellung finden Sie auf der Website von Agroscope.

lid

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