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Nasses Wetter lässt Pilze spriessen

Auf dem Sunnehof in Döttingen AG fand der sogenannte «Stähler-Tag» statt, veranstaltet von Stähler Suisse SA. Das feuchtwarme Wetter verursache Probleme, war zu hören.


Publiziert: 10.06.2016 / 16:07

Der Sunnehof präsentierte sich letzten Donnerstag eher als „Regenhof“. Auf den nicht behandelten Getreideparzellen war ein extremer Krankheitsdruck durch Septoria, Echter Mehltau und Braunrost festzustellen. Der Berater Roman Keusch meinte dazu: „Sollten wir noch zwei Wochen feuchtwarmes Wetter haben, kippen diese Bestände um.“

2016 sei für alle Ackerkulturen ein extremes Risikojahr. Das habe schon damit begonnen, dass die Herbizide im vergangenen, zu trockenen Herbst nicht oder nur mangelhaft gewirkt hätten. Vor allem der Fuchsschwanz hätte die Herbstbehandlungen überlebt und im Frühjahr sei er schwieriger zu bekämpfen. Im Frühjahr müsse die Behandlung der Getreidebestände wegen der Ungräser schon im 2- bis 3-Blattstadium erfolgen.

Die mit Fungiziden und Unkrautvertilger behandelten Getreidefelder präsentierten sich in guter Verfassung. Bei Gerste hat sich die CCC-Behandlung in Mischung mit Medax und Dartilon bewährt, wenig Netzflecken sind zu sehen. Zweimal mit Axedar behandelte Gerste-Parzelle verspricht 90 bis 100 kg Ertrag je Are.

Der Pflanzenbauberater Roman Keusch warnt dafür, Mittel nach Lust und Laune selber zu mischen. Es lohne sich, erst den Berater vor einem solchen Tun anzufragen.

Bei den Versuchsparzellen mit Verarbeitungsgemüsen erfuhren die Besucher, dass bei den Bohnen nicht das letzte Unkräutlein entfernt werden muss, weil die Bohnen von der Erntemaschine abgezupft werden.

Bei den Erbsen mag es nichts leiden: Keine Kartoffelkäfer oder sonstige Käfer „denn die schwimmen in der Büchse obenauf“. Auch Blattläuse hätten in den Erbsen nichts zu suchen.

Absolut unkrautfrei muss hingegen der Spinat sein, denn niemand will Unkräuter mit Spinat gemixt essen.

Beim Raps erfuhren die interessierten Landwirte vom Berater Simon Gasser viel über den neuen Unkrautregulierer Salsa, welcher erst zu Versuchszwecken in der Schweiz bewilligt ist.

Hans Rüssli

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