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Mutterkuhhaltung macht von A bis Z Sinn

Bis am 9. September 2017 bevölkern Mutterkühe verschiedener Rassen erst den Bundes-, dann den Waisenhausplatz in Bern. Dieser prominente Auftritt verdanken sie dem 40-Jahr-Jubiläum von Mutterkuh Schweiz, ihrer Dachorganisation. Zahlreiche Attraktionen begleiten das Fest.


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1977 gründeten 42 Pioniere die Schweizerische Vereinigung der Ammen- und Mutterkuhhalter (SVAMH), heute Mutterkuh Schweiz. Bei der Eröffnung der Beef.ch auf dem Bundeplatz ergriffen zahlreiche Persönlichkeiten aus Geschichte und Gegenwart das Wort. Für Joos Sutter, dem Vorsitzenden der Geschäftsleitung von Coop, sind Mutterkuhherden auf Schweizer Weiden die perfekte Harmonie zwischen Natur und Tier. Die Mutterkuh sei geprägt von Vertrauen und Geduld, was für ihn ganz zentral sei, sagte Sutter in Bern und war überzeugt: "Mutterkuhhaltung macht von A bis Z Sinn. Sie ist tiergerecht und passt in unsere Landschaften. Wenn das so ist, kann man dies den Kunden und Konsumenten auch erzählen und glaubwürdige Geschichten bringen." Natürlich müsse auch die Qualität stimmen, so Sutter. Bisweilen seien 70 Prozent vom verkauften Schweizer Rindfleisch Natura Beef. In 25 Jahren ist die Menge bei Coop von 400 auf 5'000 Tonnen verkaufsfertiges Fleisch angestiegen. Für den Coop-Chef eine stolze Zahl mit Potenzial nach oben, wie er auf dem Bundesplatz betonte.

Hans Burger, einer der Gründer, betonte, dass zur Erfolgsgeschichte von Mutterkuh Schweiz viele Personen beigetragen haben. Es gelte offen zu bleiben, immer wieder aufzubrechen und Sorge zu tragen, damit der Erfolg nicht träge mache, sagte Burger.

Mathias Gerber, Präsident von Mutterkuh Schweiz, blickte mit grosser Dankbarkeit auf die bewegte Geschichte zurück und zollte den anwesenden Gründungsmitgliedern viel Respekt. Er freut sich, dass auch heute sein Verband wächst und die Nachfrage am Markt stimmt. Grosses Potenzial sieht Gerber im Gastronomie-Kanal in Zukunft.

Die Mutterkuhhaltung war vor einigen Jahrzehnten in der Schweiz noch völlig unbekannt. Hans Burger war 1977 der erste Präsident von Mutterkuh Schweiz. "Damals herrschte schon ein Überschuss auf dem Schweizer Milchmarkt und es musste nach Alternativen gesucht werden", erinnert sich Burger. Da entwickelte sich die Idee der Mutterkuhhaltung. "Durch diese Haltung kann das Grasland Schweiz optimal genutzt und gefördert werden", sagte Alexander Tschäppät, Nationalrat und Ehrenpräsident der beef.ch.

Impressionen zur Beef 2017 in Bern finden sich in der LID-Bildstrecke.

lid

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