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Mutterkuhhaltung: Bei Konsumenten nach wie vor beliebt

Die Mutterkuhhalter aus den Kantonen Zürich, Thurgau und Schaffhausen trafen sich in Uster zum Erfahrungsaustausch.


Mutterkuh Schweiz feiert dieses Jahr das 40-Jahr-Jubiläum. Daran erinnerte Vorstandsmitglied Peter Fenner in seiner Begrüssung zum Strickhof Mutterkuhtag, der gleichzeitig auch die Regionaltagung von Mutterkuh Schweiz für die Kantone Zürich, Thurgau und Schaffhausen ist. Eingeladen hatten die Organisatoren auf den Hof der Betriebsgemeinschaft von Andreas Kunz und Markus Maag in Niederuster, direkt an den Ufern des Greifensees. 

Über 5000 Mitglieder

Bei der Betriebsgemeinschaft Kunz und Maag handelt es sich um einen Pionierbetrieb in der Geschichte der Mutterkuhhaltung, ist er doch bei Mutterkuh Schweiz mit der Nummer 002 registriert. Der Vater von Andreas Kunz hat sich somit als zweiter Betrieb der damaligen Schweizerischen Vereinigung der Ammen- und Mutterkuhhalter angeschlossen. Mit den Jahren ist die Mitgliederzahl von Mutterkuh Schweiz auf rund 5000 angestiegen. Und auch der Bestand an Mutterkühen auf dem Betrieb Kunz und Maag ist in diesen Jahren zu einer beachtlichen Herde an Angus-Rindern angewachsen (siehe Kasten).

Geschäft läuft gut

Der fachliche Teil der Tagung befasste sich mit der optimalen Bewirtschaftung von Wiesen und Weiden und wurde durch eine Maschinendemonstration abgerundet. Zuvor präsentierte Remo Ackermann von der
Geschäftsstelle von Mutterkuh Schweiz die Lage am Markt. Ob
 Natura-Veal, Natura-Beef oder Swiss-Prim-Gourmet: Mutterkuh Schweiz biete gute Absatzkanäle für alle Tiere. Das konnte der Leiter Markenprogramme von Mutterkuh Schweiz feststellen. Als Trümpfe von Mutterkuh Schweiz nannte Ackermann unter anderem das Tierwohl, die Fleischqualität, die bei den Konsumenten beliebte Weidehaltung, die Rückverfolgbarkeit der Tiere und die Tatsache, dass Mutterkuh Schweiz auch Markenbesitzerin ist. 

Beachtliche Labelprämie

Im vergangenen Jahr sind rund 57 00 Tiere über die Kanäle von Mutterkuh Schweiz abgesetzt worden. Die auf diesen Schlachtkörpern erzielten Labelprämien bezifferte Remo Ackermann auf rund 25 Millionen Franken. Das grösste Wachstumspotenzial ortet Ackermann im Kanal Natura-Veal. Ein Problem sei allerdings der Rückgang der schlachtreifen Kälber während der Sommermonate. Ackermann forderte Züchter in anderen Programmen dazu auf, dafür geeignete Tiere in dieser Periode über den Natura-Veal-Kanal abzusetzen. 

Botschaft ist angekommen

Im vergangenen Jahr hat Mutterkuh Schweiz fünf regionale «Beef.ch»-Veranstaltungen organisiert. «Die Botschaft kam an», lautete das Fazit von Reto Ackermann. 54 00 Personen und 700 Schüler hätten die Veranstaltungen besucht. Befragungen ergaben, dass die Besucherinnen und Besucher die Werbebotschaften dieser Veranstaltungen mit Begriffen wie «Natura Beef», «Schweizer Fleisch» oder «Artgerechte Rindfleischproduktion» in Verbindung brachten.

Im angelaufenen Jahr sind vier «Beef.ch»-Veranstaltungen geplant. Jene in der Region Zürich findet vom 29. September
 bis
 zum 8. Oktober im Rahmen der Zürcher Landwirtschaftsausstellung (Züla) statt.

Grosser Besucherandrang 

Die Züla wird vom Zürcher Bauernverband organisiert, der dieses Jahr sein 175-Jahr-Jubiläum feiert. «Beef.ch» und die Züla werden parallel zur Züspa, der Zürcher Publikumsmesse, durchgeführt. Und zwar auf der Offenen Rennbahn in Oerlikon, in unmittelbarer Nähe zum Züspa-Messegelände. Es werden rund 100 00 Besucherinnen und Besucher erwartet. An dieser Grossveranstaltung wird ausschliesslich Fleisch von Tieren aus Mutterkuh-Haltung serviert. Mutterkuh Schweiz sucht bereits jetzt Helferinnen und Helfer in grosser Zahl. 

Per Ende März 2018 tritt Peter Fenner als Vorstandsmitglied von Mutterkuh Schweiz für die Kantone Zürich, Thurgau und Schaffhausen zurück. Er ist froh, wenn sich bereits jetzt interessierte und mögliche Kandidaten für diese vielseitige und anspruchsvolle Aufgabe mit ihm in Verbindung setzen.

Christian Weber

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